FPK-Scheuch: Kreuz in Schulen mitteleuropäisches Kulturgut

Klagenfurt (OTS) - "Kreuze sind Teil der europäischen Kultur. Als Zeichen unserer Tradition und unserer Wertegemeinschaft haben sie genauso Platz in unserem Leben wie der Nikolaus und andere christliche Symbole", stellt FPK-Obmann DI Uwe Scheuch angesichts einer Klage beim VfGH gegen Kreuze in Kindergärten fest. Es dürfe nicht soweit kommen, dass man aufgrund der Religionsfreiheit europäische Traditionen und Werte verstecken müsse, so Scheuch. Er erwarte sich daher auch eine dementsprechende Entscheidung des VfGH. Man könne es schließlich nicht jedem einzelnen Atheisten krampfhaft recht machen wollen.

Die überwiegende Mehrheit der österreichischen Kinder gehöre nach wie vor noch einem christlichen Religionsbekenntnis an, deswegen sei er gegen die "Selbstaufgabe der heimischen Kultur und deren Symbole", stellte Scheuch fest. "Man kann es in puncto Religionsfreiheit auch übertreiben. Das beweist die beim VfGH anhängige Klage. Wir brauchen uns für das Kreuz, für den Krampus und für das Christkind nicht genieren", erklärt Scheuch. Religionsfreiheit sei keine Einbahnstraße, daher solle man auch als Atheist oder Andersgläubiger die europäische Kultur und deren christliche Religion tolerieren. "Die Unsitte wie in Wien, dass es keinen Krampus mehr in Schulen und Kindergärten geben darf, werden wir in Kärnten sicher nicht einreißen lassen. Hierzulande wird Religion, Tradition und Brauchtum noch geschätzt - und das hat meine volle Unterstützung", schließt Scheuch.

(Schluss/le)

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