BZÖ-Lugar zu Berlakovich: Endlich aktiv eine eigene Klimapolitik verfolgen

"Österreichische Energie- und Klimazukunft entscheidet sich nicht in Cancun, sondern in Wien"

Wien (OTS) - "Egal, was der Klimagipfel in Cancun bringt, Österreich muss mit dem Projekt "Energieautarkie" eine Vorreiterrolle einnehmen. Der Gipfel darf nicht als Feigenblatt für die Untätigkeit der österreichischen Bundesregierung beim Thema "Energieautarkie" missbraucht werden", mahnte heute BZÖ-Umweltsprecher Abg. Robert Lugar im Vorfeld des Klimagipfels. "Hier muss endlich Umweltminister Berlakovich aktiv werden und eine eigene Klimapolitik verfolgen, denn die österreichische Energie- und Klimazukunft entscheidet sich nicht in Cancun, sondern in Wien. Global denken alleine reicht nicht aus, man muss auch lokal handeln", so Lugar zu den Aussagen des Umweltministers im ORF-Magazin "Hohes Haus".

Österreich müsse endlich aktiv eine eigene Klimapolitik verfolgen. Von einer auf erneuerbaren Energien basierenden Energieautarkie könnten sowohl Umwelt als auch Wirtschaft profitieren. Gewaltige CO2-Einsparungen und zehntausende "Green Jobs" seien machbar. "Die dazu nötigen Investitionen von rund 200 Milliarden Euro in den nächsten 20 Jahren würden zu einem großen Anteil von privaten Investoren mitgetragen werden. Was fehlt, ist einzig eine klare Strategie der Bundesregierung", ruft Lugar die Versäumnisse bei Energiestrategie und österreichischem Klimaschutzgesetz in Erinnerung. Eine fehlende internationale Einigung hinsichtlich der Klimaziele sei keine Ausrede dafür, in Österreich weiterhin den Status quo einzuzementieren.

"Eine auf erneuerbaren Energien fußende Energieautarkie ist der effizienteste Beitrag, den Österreich zum weltweiten Klimaschutz leisten kann", meinte Lugar.

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