Budget: BZÖ-Haubner: Remler muss sich gegen diese bestehenden Kürzungen auflehnen

"In Zukunft familienfremde Leistungen nicht mehr aus dem FLAF finanzieren"

Wien (OTS) - "Auch nach diesen "Pseudo-Abschleifungen" werden die Familien weiterhin doppelt zur Kasse gebeten. Die Massensteuern und die noch immer eklatanten Kürzungen bei den Familienleistungen werden die österreichischen Familien in den nächsten Jahren in großem Ausmaß belasten", kritisierte heute BZÖ-Familiensprecherin Abg. Ursula Haubner. "Die neue Familienstaatssekretärin Remler muss sich gegen diese nach wie vor bestehenden Kürzungen bei den Familienleistungen auflehnen. Über diese Abschleifungen im Familienbereich kann man sich als zuständige Staatssekretärin nicht erfreut zeigen", kritisierte Haubner eine diesbezügliche gestrige Aussage von Remler.

"Ich fordere die neue Staatssekretärin auf, dafür Sorge zu tragen, dass die noch immer aufrechten ungerechten Kürzungen bei den Familien auf Punkt und Beistrich endgültig ganz zurückgenommen werden. Als Praktikerin aus dem Familienbereich muss sie ja wissen, welche furchtbaren Auswirkungen ein solches Belastungspaket für die Familien für die nächsten Jahre haben wird. Wenn das so bleibt, hat mit ihr auch die ÖVP als Familienpartei endgültig abgedankt", sagte Haubner und forderte abschließend, dass "in Zukunft familienfremde Leistungen nicht mehr aus dem FLAF finanziert werden dürfen".

Der Familienfonds überweise künftig wohl weniger Geld an die Pensionsversicherung und bezahle nun 72 Prozent der Kindererziehungszeiten, aber dadurch werde das Problem nicht gelöst, sondern nur verschoben. Auch hier gebe es ein großes Betätigungsfeld für Remler, um zukunftsweisende Lösungen zu finden, betonte Haubner.

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