JVP-Kurz: Einsparungen treffen Junge hart - Anpassungen bei Familienbeihilfe sind wichtiges Signal

Reformen bei Pensionen, Verwaltung und Gesundheit müssen endlich starten

Wien (OTS) - Änderungen bei der Familienbeihilfe werden nicht im Jänner sondern erst im Juli umgesetzt, wer ein Stipendium erhält oder bei einem langen Studium - vor allem in den Bereichen Medizin und Technik - in Mindestzeit bleibt, bekommt Familienbeihilfe auch nach 24 ausbezahlt. Zudem wird der Mehrkindzuschlag von 36 Euro nicht gestrichen. "Diese Anpassungen sind mehr als notwendig, wenn schon die Einsparungen junge Menschen besonders hart treffen. Insgesamt bedeuten die Anpassung 300 Millionen Euro mehr für Familien - ein wichtiges Signal", so Sebastian Kurz, Bundesobmann der Jungen ÖVP, zu den Abschwächungen bei Einsparungen im Familienbereich.

"Uns Jungen ist bewusst, dass das Budget saniert werden muss und wir bekennen uns klar zum Sparen - aber nicht, wenn es ungerecht passiert und Jugendvertreter zu Verhandlungen nicht einmal eingeladen werden", so Sebastian Kurz weiter. "Wir Junge erwarten uns tiefgreifende Reformen im Bereich der Pensionen, in der Verwaltung und im Gesundheitssystem. Es kann nicht sein, dass die SPÖ-Blockierer und die Pensionistenvertreter auf Kosten der Jungen und Familien, vor Reformen flüchten", kritisiert der Bundesobmann der Jungen ÖVP.

"Es kann auch nicht sein, dass einerseits die Familienbeihilfe für über 24-Jährige gestrichen wird, und gleichzeitig das Auslaufen der Hacklerregelung auf 2030 verschoben wird, bei der uns Einschleifregelungen bis 2013 schon zwei Milliarden kosten. Auch die Pensionisten müssen sich endlich zum Sparen bekennen", fordert Sebastian Kurz. "Hundstorfer und Faymann dürfen hier nicht auf Wählerstimmen der Senioren schielen, sondern müssen klar den Beitrag zur Budgetsanierung einfordern", so Sebastian Kurz abschließend.

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