Lehrerdienstrecht - Mayer: Nachhilfe für Lopatka - Intensive Vorbereitungsgespräche laufen bereits seit Monaten

Billiges Ablenkungsmanöver, weil ÖVP in Bildungsfragen völlig uneinig ist

Wien (OTS/SK) - Kein Verständnis hat SPÖ-Bildungssprecher Elmar Mayer für die jüngsten Aussagen von ÖVP-Staatssekretär Lopatka zum Lehrerdienstrecht. "Bildungsministerin Claudia Schmied führt in Sachen neues Lehrerdienstrecht bereits seit Monaten intensive Vorbereitungsgespräche mit der Lehrergewerkschaft. Diese Gespräche sind auf gutem Kurs", so Mayer heute, Samstag, im Gespräch mit dem SPÖ-Pressedienst. Der SPÖ-Bildungssprecher hält zudem fest: "Die Wortmeldungen Lopatkas sind leicht als das zu entlarven, was sie sind: Ein allzu durchschaubares Ablenkungsmanöver, mit dem die ÖVP darüber hinwegtäuschen will, dass sie - im Unterschied zur SPÖ - in Bildungsfragen völlig uneinig ist". Mayer erinnert hier an den aktuellen Vorstoß der Salzburger ÖVP, die im Gegensatz zur Bundes-ÖVP für den flächendeckenden Ausbau der Neuen Mittelschule ist. ****

Mayer begrüßt es, dass Teile der ÖVP endlich umdenken und die Bildungsreformen von Ministerin Schmied unterstützen, statt weiter auf Blockaden und Diskussionen zu setzen, bei denen es nicht um das Wohl unserer Kinder, sondern ausschließlich um Machtfragen geht. "Die ÖVP wäre gut beraten, endlich die von allen Experten kritisierte Verländerungsdebatte zu beenden, und konstruktiv mit der SPÖ für die beste Bildung unserer Kinder zu arbeiten", so Mayer.

Konstruktive Mitarbeit statt Polemik seitens der ÖVP erwartet Mayer auch beim neuen Dienst- und Besoldungsrecht für neueintretende Lehrerinnen und Lehrer. Mayer dazu: "Bis Dezember 2010 werden die intensiven inhaltlichen Gespräche abgeschlossen sein. Mit 2011 starten die Verhandlungen mit der Lehrergewerkschaft unter Einbeziehung des Finanzministeriums und des Bundeskanzleramts." Der SPÖ-Bildungssprecher appelliert daher an die ÖVP: "Wenn wir wollen, dass wir topmotivierte Lehrerinnen und Lehrer haben, die unsere Kinder gut ausbilden, müssen wir gemeinsam für ein attraktives Dienst- und Besoldungsrecht sorgen". Wichtig seien hierbei etwa höhere Einstiegsgehälter sowie gute Auf- und Umstiegsmöglichkeiten, so Mayer. (Schluss) mb/sv

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0003