ASBÖ zu Budget: Regierung lässt Rettungsdienste im Regen Stehen

Kein "Abschleifen" der Härten für Kranke und Hilfebedürftige

Wien (OTS) - Die Regierung hat bei ihren "Nachjustierungen" beim Sparpaket völlig auf die Rettungsorganisationen vergessen. "Die Erhöhung der Mineralölsteuer um je 5 Cent pro Liter Diesel sowie die Kürzungen bei den Zivildienern, die nach wie vor im Sparpaket enthalten sind, bringen das gesamte Rettungswesen und damit wichtige Leistungen für die Kranken und Schwachen in dieser Gesellschaft in Gefahr. Dass die Regierung hier nicht 'abschleift', ist grob fahrlässig", erklärt Reinhard Hundsmüller, Bundesgeschäftsführer des Arbeiter Samariter Bundes am Samstag.

Für den ASBÖ entstehen durch die Belastungen aus dem Sparpaket jährliche Mehrkosten in der Höhe von rund 730.000 Euro. Weitere 750.000 Euro Mehrkosten kommen aus Lohn- und Gehaltserhöhungen dazu, und schließlich gab es seit Jahren schon keine adäquate Inflationsanpassung der Kilometertarife für Krankentransporte mehr. "Die öffentliche Hand trägt die Verantwortung für das Rettungswesen. Jetzt lässt uns die Politik aber im Stich. Die Folgen müssen die Menschen tragen, denn nun drohen Leistungseinschränkungen - etwa lange Wartezeiten auf Krankentransporte", so Hundsmüller.

Der ASBÖ erneuert seine Forderungen, von einer Möst-Erhöhung für Rettungsorganisationen und von den Härten im Zivildienerbereich abzurücken und einen Rettungsgipfel zur nachhaltigen Finanzierung des Rettungswesens einzuberufen. "Ich appelliere an die Politik, die Rettungsorganisationen, die mit ihren Freiwilligen Tag für Tag wertvollste Dienste für die Menschen leisten, nicht im Regen stehen zu lassen", so Hundsmüller.

Rückfragen & Kontakt:

Leitung Presse und Öffentlichkeitsarbeit:
Gerlinde Thurner
Tel.: +43-1-89145-186
Mobil: +43-664-9637637
E-Mail: gerlinde.thurner@samariterbund.net

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | ARB0002