ÖGB Foglar: Budget von Härten befreien, Zukunftsthemen angehen

ÖGJ, Gewerkschaften heute bei der Demonstration

Wien (OTS/ÖGB) - "Das Budget muss von überproportionalen Härten befreit werden, besonders was Familien und Studierende betrifft", fordert ÖGB-Präsident Erich Foglar. Der ÖGB bekräftigt diese Forderungen auch mit der Teilnahme zahlreicher GewerkschafterInnen an der heutigen Demonstration der Plattform Zukunftsbudget.++++

"Junge Menschen von Bildung abzuhalten oder auszuschließen ist keine zukunftsweisende Politik", kritisierte der ÖGB-Präsident: "Die unverhältnismäßigen Härten im Budget für Familien, für junge Menschen und für Studierende müssen beseitigt werden, und dann muss sich dich Bundesregierung rasch den wichtigen Zukunftsthemen widmen."

Zu den großen Zukunftsthemen gehören für Foglar Bildung, Gesundheit, Pflege und auch weiterhin die Verteilungsfrage. "Die jungen Menschen gehen heute auf die Straße, weil wir in der Verteilungsfrage in Österreich noch eine sehr große Schieflage haben. Im Budget sind zwar durchaus auch neue Einnahmen vorgesehen, es wäre aber noch mehr möglich gewesen." Als Quellen für neue Einnahmen nennt Foglar unter anderem die Finanztransaktionssteuern, reformierte Erbschafts- und Schenkungssteuer oder Vermögenssteuern.

Der ÖGB unterstützt die Ziele der Demonstration, die Österreichische Gewerkschaftsjugend und mehrere Gewerkschaften sind Teil der Plattform Zukunftsbudget, ÖGJ-Vorsitzender Jürgen Michlmayr wird bei der Abschlusskundgebung am Ballhausplatz sprechen. "Dass die Menschen zornig sind, verstehen wir", so Foglar, "denn einerseits wird bei der Jugend und deren Ausbildung unverhältnismäßig gespart, andererseits verzichtet man auf mögliche Einnahmen zum Budget von jenen, die es sich durchaus leisten können. Das ist unfair, daher verlangen wir:
FAIR TEILEN."

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