STRABAG und Kalogeo setzen auf Klärschlammverbrennung

Spatenstich zu Referenzanlage in der Steiermark

Graz (OTS) - Mit dem heutigen Spatenstich im steirischen Großwilfersdorf im Bezirk Fürstenfeld entsteht eine neue Anlage zur thermischen Klärschlammverwertung. Das Betreiberkonsortium rund um den Baukonzern STRABAG will damit das Tor in einen Markt mit einem Volumen von mehreren hundert Millionen Euro aufstoßen. Derzeit werden in Österreich erst 40 Prozent des Klärschlammes verbrannt, in Deutschland erst 23 Prozent.

"Bislang wurde der Großteil des Klärschlammes kompostiert oder in der Landwirtschaft eingesetzt. Das ist jedoch aus gesundheitlichen Gründen in immer mehr Regionen Europas verboten", erklärt der kaufmännische Direktionsleiter der STRABAG Umwelttechnik, Ingo Sattlegger. Allein in Österreich fallen jährlich 1,5 Millionen Tonnen Klärschlamm aus den kommunalen Kläranlagen an. 40 Prozent davon würden kompostiert bzw. auf Felder aufgebracht, 20 Prozent würden exportiert oder illegal entsorgt. In der gesamten Biolandwirtschaft sowie in Tirol und Salzburg und der Schweiz ist die Ausbringung von Klärschlamm bereits generell untersagt.

Fakten

Errichter: Biomasse Verwertung Großwilfersdorf GmbH Gesellschafter: 90% STRABAG Projektentwicklung, 10% Kalogeo Kapazität: 24.000 Tonnen mechanisch entwässerter Klärschlamm jährlich
Investitionsvolumen: 10 Millionen Euro
Bauzeit: bis Ende 2011

Die Fotos des heutigen Spatenstichs finden Sie ab ca. 15:00 Uhr unter www.strabag-umwelttechnik.com.

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Mag. Helene Fink, wiko
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