Wiener Gemeinderat - SP-Schicker: "Rot-Grün ist zukunftsträchtig und das Beste für die Menschen in Wien!"

"Einen FPÖ-Bürgermeister wird es in Wien nie geben."

Wien (OTS) - "Die vergangenen 16 Jahre unter Bürgermeister Dr. Michael Häupl sind einer der wichtigsten Gründe dafür, dass sich Wien heute so weltoffen präsentiert wie es ist. In den Bereichen Wirtschaft, Sicherheit, Bildung, Verkehr, Umwelt, Kultur sowie in vielen weiteren, kann sich unsere Stadt im internationalen Vergleich mehr als nur sehen lassen", sagte heute der neue Wiener SP-Klubchef Rudi Schicker in seiner Rede im Rahmen der konstituierenden Gemeinderatssitzung.

"Lässt man darüber hinaus die sechs Jahre einer schwarz-blauen Bundesregierung Revue passieren, so ist das, was in Wien erreicht wurde eine noch größere Leistung. Eine Leistung, die von der überwiegenden Mehrheit der Wienerinnen und Wiener auch anerkannt und geschätzt wird. Immerhin wurde Dr. Michael Häupl, mit einer klaren relativen Mehrheit, ein eindeutiger Auftrag von den Wiener Wählerinnen und Wählern erteilt."

SP-Klubobmann Schicker stellte darüber hinaus klar: "Wir sind den Wählerinnen und Wählern im Wort. Unser Spitzenkandidat, der angetreten ist und von so vielen gewählt wurde, steht den Wiener Bürgerinnen und Bürgern auch heute noch zur Verfügung." Dem Spitzenkandidaten der Wiener Freiheitlichen, Heinz-Christian Strache, attestierte Schicker ganz spezifische Gemeinsamkeiten mit Jörg Haider und damit eine skandalöse Wählertäuschung: "Einmal ist er da, dann schon wieder weg. Wieder einmal entpuppten sich seine Ankündigungen als Mogelpackung. Einen freiheitlichen Bürgermeister wird es in Wien nie geben."

FPÖ auf dem Weg zurück ins 19. Jahrhundert

Scharfe Kritik übte Schicker auch an den Aussagen der Wiener Freiheitlichen zur Bildungspolitik, die sich damit einmal mehr als Modernisierungsverweigerer präsentierten: "Sechs Jahre lang hätte die FPÖ in der Bundesregierung Zeit gehabt, Verbesserungen im Bildungssystem umzusetzen, aber gemacht haben sie nichts. Vielmehr haben sie sich im vergangenen Wahlkampf damit begnügt, bewusst Falschmeldungen zu verbreiten", so Schicker. "So kann man eine Weltstadt wie Wien nicht weiterentwickeln, ganz im Gegenteil, das ist ein Kurs zurück ins 19. Jahrhundert. Das könnte bei den Freiheitlichen durchaus ideologische Gründe haben", vermutete der SP-Klubobmann.

"Mit den Grünen gemeinsam werden wir uns, auf Basis eines Koalitionsabkommens, das sowohl eine sozialdemokratische wie grüne Handschrift trägt, in der kommenden Legislaturperiode dafür sorgen, dass der erfolgreiche Weg für Wien weitergeführt wird", schloss der Klubobmann, der sich darüber hinaus auch bei den rund 2.500 engagierten und kompetenten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern seines ehemaligen Ressorts für deren vorbildliche Arbeit bedankte. (Schluss)

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