Kyoto - Kopenhagen - Cancún

Holzhauseffekt statt Treibhauseffekt

Wien (OTS) - Nachdem die Klimakonferenz in Kopenhagen 2009 mit
einem schwarzen Tag für den weltweiten Klimaschutz geendet hat, sind die Erwartungen für die bevorstehende Klimakonferenz ab 29.11 2010 in Cancún/Mexico hoch. Effiziente Maßnahmen zur Reduktion der CO2-Emissionen sind weltweit gefordert. Das Klimaziel Österreichs liegt seit 2008 bei 30 Millionen Tonnen CO2-Einsparung pro Jahr. Wenn man bedenkt, dass ein einziges Holzhaus bis zu 30 Tonnen CO2 speichern kann, wird schnell klar dass Holz der einzig nachhaltige Bau- und Werkstoff ist, dessen verstärkter Einsatz einen enormen Beitrag leistet, um die geforderte Reduktion zu erreichen.

Wald und Holzverarbeitung sparen CO2

Nur ein einziger Baustoff lagert Kohlenstoff, den er zuerst dem CO2 der Atmosphäre entzogen hat, ein: Ein Baum speichert damit Sonnenenergie und produziert gleichzeitig Sauerstoff. Während bei anderen Baustoffen schon oft die kleinste "Einsparung" in Marketingstrategien Einzug findet, fällt bei der Entstehung von Holz erst gar kein CO2 an - im Gegenteil, es wird CO2 aus der Umgebungsluft abgebaut. Der eingelagerte Kohlenstoff bleibt bis zum Ende des Nutzungszyklus im Holz gebunden. Je mehr Holz verwendet wird, desto mehr Kohlenstoff wird eingelagert. In jedem Kubikmeter Holz wird Kohlenstoff aus 1 Tonne CO2 gespeichert.

Mit Holz bauen und 500.000 Tonnen CO2 pro Jahr einsparen

Alleine in Österreich wachsen jährlich 31 Millionen Kubikmeter Holz nach. Als Baustoff wäre das ausreichend für 788.400 Holzhäuser! Es werden aber nur 20 Millionen Kubikmeter geerntet - d.h., der österreichische Wald wächst stetig und speichert mehr Kohlenstoff. Würde sich der Anteil der jährlich neu gebauten 10.000 Wohnungen in Österreich von heute ca. 6 % auf 25 % Holzbau steigern, könnte man 500.000 Tonnen CO2 pro Jahr einsparen. Jeder geerntete und genutzte Baum macht Platz für neue Bäume. So wächst der Kohlenstoffspeicher stetig an.

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