Film- und Musikindustrie hat KV-Verhandlungen erfolgreich abgeschlossen

Kollektivvertragserhöhungen der Filmschaffenden zwischen 1,6 und 3,4 Prozent - Löhne der Nichtfilmschaffenden werden um maximal 2,2 Prozent erhöht

Wien (OTS/PWK910) - Der Fachverband der Film- und
Musikindustrie der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) hat mit der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten-Kunst, Medien, Sport, freie Berufe am 23.November 2010 Kollektivvertragsverhandlungen in den Bereichen Filmschaffende und Nichtfilmschaffende erfolgreich abgeschlossen.

Kollektivvertrag für Filmschaffende:
Basierend auf den Mindestgagentarifen und Wochengage aufgrund der 40-stündigen Normalarbeitszeit NAZ
unter 550,- Euro um 3,4 Prozent
über 550,- Euro um 2,2 Prozent
über 850,- Euro um 1,6 Prozent

Kollektivvertrag für Nichtfilmschaffende:
Unter 1.555,- Euro (Lohngruppe + Verwendungsgruppe) Erhöhung um 2,2 Prozent
Über 1.555,- Euro (Lohngruppe + Verwendungsgruppe) Erhöhung um 2,0 Prozent

"Die Kollektivvertragsverhandlungen wurden unter Rücksichtnahme auf die derzeit schwierige wirtschaftliche Situation in der Film und Musikindustrie und unter Bezugnahme auf Abschlüsse benachbarter Industriegruppen verhandelt. Das Ergebnis kann als ausgewogen bezeichnet werden und entspricht den wirtschaftlichen Verhältnissen in den jeweiligen Branchen der beiden Kollektivvertragsgruppen", kommentiert Werner Müller, Geschäftsführer des Fachverbandes der Film- und Musikindustrie, das Verhandlungsergebnis. (AC)

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Dr. Werner Müller, Fachverband der Film- und Musikindustrie, Austrian Films and Music
Tel.: T: +43(0) 5 90 900-3012
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