Riedl: Leitner-SPÖ stimmt gegen Regionalen Strukturplan Gesundheit

Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung in NÖ gefährdet

St. Pölten (OTS/NÖI) - "Ich bin schockiert, dass Scheele, Onodi und Kernstock aufgrund billiger parteipolitischer Taktik die Gesundheitsversorgung der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher aufs Spiel setzen", zeigt sich GVV-Präsident LAbg. Alfred Riedl erbost, dass die SP-NÖ in der heutigen Sitzung des NÖGUS dem Regionalen Strukturplan Gesundheit nicht zugestimmt hat.

"Mit der heutigen Ablehnung des 'Regionalen Strukturplans Gesundheit' - dem wichtigsten Planungsinstruments der NÖ Gesundheitsversorgung - durch LR Scheele, LAbg. Onodi und LAbg. Kernstock zeigt sich einmal mehr der landesfeindliche Kurs der Leitner-SPÖ. Denn offensichtlich kommen sie dem Wunsch von SP-Parteichef Leitner nach und streben die Umwandlung der NÖ Krankenhäuser mit unter 300 Betten in Pflegeheime an. Die Schließung der Kliniken mit weniger als 300 Betten gefährdet aber nicht nur Menschenleben, sondern auch tausende Arbeitsplätze, da von den 27 NÖ Landeskliniken nur mehr 11 Standorte würden. Das wird es mit uns sicher nicht geben", betont Riedl.

"Darüber hinaus fällt die SP-Truppe sogar ihrem eigenen Gesundheitsminister Stöger in den Rücken, der ausdrücklich für die aufeinander abgestimmte Versorgung mit fachlicher Schwerpunktsetzung eintritt", so Riedl.

"Im Übrigen ist die Diskussion um die Orthopädie St. Pölten gar nicht im Strukturplan enthalten. Die SP-NÖ versucht hier ausschließlich politisches Kleingeld zu wechseln, denn die orthopädische Versorgung bleibt auch in Zukunft in St. Pölten gesichert. Mit der Verlegung der planbaren orthopädischen Operationen nach Krems und dem gleichzeitigen Ausbau der orthopädischen Akutversorgung in St. Pölten steigt nicht nur die Qualität der medizinischen Versorgung, sondern wird auch der hohe Standard der Fachärztlichen Ausbildung weiter optimiert", informiert Riedl.

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