FPÖ-Winter: Schockierende Lehrinhalte an britischen Koranschulen

Schüler lernen laut BBC-Recherchen, wie Scharia-konforme Bestrafungen auszusehen haben - Staatliche Kontrolle auch in Österreich nötig

Wien (OTS) - In einer Dokumentation über 40 "Wochenend-Schulen" in Großbritannien, an denen mehr als 5.000 muslimische Schüler im Alter von 6 bis 18 Jahren nach den Regeln des Islam unterrichtet werden, lernen die Zöglinge aus Lehrbüchern etwa, wie man mit Dieben umgeht:
"Die Hände von Dieben werden für eine erste Straftat abgehackt, ihre Füße für ein weiteres Vergehen." Mittels Grafiken wird die Vorgehensweise genau dargestellt: Zunächst müsse die rechte Hand am Handgelenk abgetrennt werden. Um die Blutung zu stoppen, soll die Wunde dann verödet werden.

Doch damit nicht genug des bizarren Lehrstoffs. In einem Buch für Sechsjährige heißt es, dass Menschen, die nicht an den Islam glauben, nach dem Tod in der Hölle landen und Homosexualität unter anderem mit dem Tod durch Steinigung geahndet wird. Darüber hinaus werden die Kinder mittels Lehrbücher darauf hingewiesen, dass sich Juden in Schweine oder Affen verwandeln. Von den Schülern wird überdies verlangt, "verwerfliche" Charaktereigenschaften von Juden aufzulisten.

Der FPÖ-Politikerin und Nationalratsabgeordneten Dr. Susanne Winter fehlen angesichts der antisemitischen und vor Hass gegen Andersgläubige triefenden Lehrpläne in einem europäischen Land die Worte. "Ich bin fassungslos und schockiert, mit welcher Brutalität die Kleinsten von muslimischen Fanatikern konfrontiert und indoktriniert werden. Die vorliegenden Fakten zeigen eindeutig, dass es mit der oft gepredigten Friedensvorstellung des Islam wirklich nicht sehr weit her ist."

Die Schulen gehören zu einer Organisation namens "Saudiarabische Studentenclubs und Schulen in Großbritannien und Irland". Eine Koranschule in West-London untersteht sogar der saudi-arabischen Regierung. Da sie jedoch nicht vom britischen Staat gefördert werden, keine staatlichen Gebäude benutzen und weniger als 12,5 Stunden pro Woche unterrichten, wurden die "Wochenend-Schulen" bislang von der Bildungsbehörde nicht kontrolliert.

Auch in Österreich existieren zusätzlich zum Unterricht an den öffentlichen Schulen private Islamschulen. Während der Staat anders als in den meisten Ländern Europas den Unterricht finanziert, liegen die Auswahl der Lehrer und Unterrichtsinhalte sowie die Organisation und Kontrolle bei der Islamischen Glaubensgemeinschaft. Aus einer Studie des Islamischen Religionspädogischen Instituts an der Universität Wien von 2007, bei denen Studienautor Mouhanad Khorchide alarmierende Einstellungen der Koranlehrer aufgedeckt hat, weiß der Staat hierzulande kaum, was tatsächlich im muslimischen Religionsunterricht gelehrt und gepredigt wird. 40 Prozent der islamischen Religionslehrer haben demnach keine pädagogische Ausbildung und können kein theologisches Studium vorweisen.

Für Winter ist dies ein alarmierendes Zeichen: "In Großbritannien haben sich Islamschulen bislang der staatlichen Kontrolle entziehen können, in Österreich obliegt die Überprüfung der Glaubensgemeinschaft selbst. Damit sind radikal-islamische Ausritte gegen Christen und Juden vorprogrammiert", so die FPÖ-Abgeordnete. Sie erinnert in diesem Zusammenhang an einen Besuch des deutschen Hasspredigers und Islam-Konvertiten Pierre Vogel im islamischen Kindergarten von Muhammad Ismail Suk, der 1991 zum Islam konvertierte und anschließend nach Pakistan ging, um sich dort seine Ausbildung zu holen, in Wien-Favoriten. Laut Berliner Verfassungsschutz treibe Vogel mit seinen Parolen die Radikalisierung von Muslimen voran, die Steinigung von Ehebrecherinnen sei ein "Befehl Allahs", das Tragen einer Burka für Frauen "verpflichtend" und die Zwangsverheiratung neunjähriger Mädchen "in Ordnung".

Die alarmierenden Berichte aus Großbritannien seien ein weiterer Grund dafür, die Kontrolle des Islam-Unterrichts staatlichen Behörden zu übertragen, verlangt Winter: "Auch die Studie aus Österreich liefert genug Anlass dazu, am Willen und an der Befähigung der Islamischen Glaubensgemeinschaft zu zweifeln, radikal-islamistische Lehren von den Kindern fernzuhalten."

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