ÖH zu Regierung: Unibudget muss allgemein angehoben werden

Studienplatzfinanzierung darf nicht Studienplatzlimitierung werden

Wien (OTS) - Skeptisch zeigt sich die Österreichische HochschülerInnenschaft gegenüber den Plänen der Regierung bezüglich einer Studienplatzfinanzierung an den Universitäten. "Die Bundesregierung ändert nichts an den Rahmenbedingungen - egal nach welchen Kriterien Gelder vergeben werden, das Unibudget bleibt im Gesamten auf niedrigem Niveau", erklärt Sigrid Maurer vom ÖH-Vorsitzteam. "In erster Linie muss der Finanzrahmen vergrößert werden, dazu braucht es einen verbindlichen Budgetpfad", so Maurer.

"Der SPÖ ist offenbar nicht klar, dass wir im Moment nicht über ein Finanzierungsmodell, sondern über allgemeine Zugangsbeschränkungen debattieren. Studienplätze dürfen sich nicht nach dem niedrigen momentanen Hochschulbudget richten - ansonsten werden wir bei Studierenden- und AbsolventInnenzahlen international noch weiter zurückfallen", sagt Thomas Wallerberger vom ÖH-Vorsitzteam.

"Der gestrige Unigipfel war eine schmerzliche Zurschaustellung der Kurzsichtigkeit unserer Regierungsspitze - weder bei den skandalösen Streichungen der Familienbeihilfe noch in Budgetfragen signalisierten Kanzler und Finanzminister Problembewusstsein", ärgert sich Mirijam Müller, Generalsekretärin der ÖH Bundesvertretung. "Wir werden den Verantwortlichen am Samstag bei der Großdemonstration in Wien zeigen, dass wir uns das nicht gefallen lassen", so Müller abschließend.

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