• 23.11.2010, 14:09:00
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Onodi/Kernstock 150.000 NiederösterreicherInnen ohne ortsnaher orthopädischer Versorgung

Wohnortnahe Versorgung für Stadt- und Bezirk St. Pölten in höchster Gefahr

St. Pölten, - (OTS/SPI) - "Der Abzug der orthopädischen Abteilung
aus dem Schwerpunktkrankenhaus St. Pölten wird seitens der NÖ
Sozialdemokraten weiterhin strikt abgelehnt. 150.000
NiederösterreicherInnen aus der Landeshauptstadt St. Pölten und dem
Landbezirk St. Pölten wären in diesem Fall ohne eine ortsnahe
orthopädische Versorgung. Bei allem Verständnis für angedachte
Leistungsbündelungen muss eine bestmögliche wohnortnahe Versorgung
der Bevölkerung garantiert werden. Mit der Abwanderung der St.
Pöltner Orthopädie ins Krankenhaus Krems wäre dies nicht mehr
gegeben", wenden sich die beiden St. Pöltner SPÖ-Landtagsabgeordnete,
SP-Gesundheitssprecherin LAbg. Heidemaria Onodi und
SPNÖ-Krankenhaussprecher, LAbg. Otto Kernstock, weiterhin strikt
gegen eine Schließung der St. Pöltner Orthopädie.****

Eine Schließung widerspricht zudem geltenden Bestimmungen der
Krankenanstaltengesetzgebung des Bundes und des Landes
Niederösterreich. "Diese schreiben für ein Schwerpunktkrankenhaus wie
St. Pölten ganz klar und deutlich eine orthopädische Abteilung vor.
Ein Abzug der Orthopädie, wie er dem Regionalen Strukturplan
Gesundheit Niederösterreich 2015 (RSG-NÖ 2015) zu Grunde liegt, darf
damit gar nicht erfolgen. St. Pölten ist das Krankenhaus der
Landeshauptstadt mit einem Einzugsgebiet von rund 52.000 Einwohnern
der Landeshauptstadt und rund 97.000 Einwohnern der Gemeinden des
Landbezirks. Insgesamt muss das Klinikum St. Pölten damit rund
150.000 LandesbürgerInnen direkt medizinisch versorgen. Der Bezirk
Krems hat gemeinsam mit der Statutarstadt Krems rund 80.000
Einwohner. Im Raum St. Pölten sind damit rund doppelt so viele
Menschen orthopädisch zu versorgen als im Raum Krems. Aus diesem
Grund soll die Versorgung im Bezirk St. Pölten auch aufrechterhalten
bleiben, denn ein Auspendeln Tausender Patientinnen und Patienten aus
dem Bezirk St. Pölten würde, was die Kosten betrifft, für die
PatientInnen selbst, aber auch für die Rettungsorganisationen
erhebliche Mehrbelastungen bedeuten", so Onodi und Kernstock, die
ebenso kritisieren, dass weder Spitalsärzte noch Pflegepersonal in
diese Entscheidungen eingebunden waren. Aus diesen Gründen wurde der
RSG-NÖ-2015 von LR Mag. Karin Scheele, LAbg. Onodi und LAbg.
Kernstock in der heutigen Sitzung des NÖGUS abgelehnt und damit nur
von der ÖVP mehrheitlich beschlossen.
(Schluss) fa

Rückfragehinweis:
SPNÖ-Landesregierungsfraktion/SPNÖ-Landtagsklub
Mag. Andreas Fiala, Pressesprecher LHStv. Dr. Sepp Leitner
Tel.: 02742/9005 DW 12794, Mobil: 06642017137
mailto:andreas.fiala@noel.gv.at
www.noe.spoe.at

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