- 23.11.2010, 12:01:30
- /
- OTS0146 OTW0146
Pharmig begrüßt Masterplan Gesundheit
Gemeinsamer Weg zur Verbesserung unseres Gesundheitssystems dringend notwendig
Wien (OTS) - "Eine Gesundheitsreform kann nur gelingen, wenn sie
von breitem Konsens der Partner im Gesundheitswesen mitgetragen wird.
Die pharmazeutische Industrie nimmt die Einladung des Hauptverbands
gerne an, sich bei der Formulierung gemeinsamer Ziele und Maßnahmen
einzubringen", begrüßt Pharmig Generalsekretär Dr. Jan Oliver Huber
die Initiative der Sozialversicherung für einen Masterplan
Gesundheit.
Die pharmazeutische Industrie steht gerne bereit, ihr Wissen und ihre
Erfahrung für die Verbesserung des Gesundheitssystems einzubringen.
In einigen Bereichen ist es in den letzten Jahren gelungen, gemeinsam
mit Partnern im Gesundheitswesen Best-Practice Beispiele zu
erarbeiten. Im Rahmen der Initiative "Arznei & Vernunft" wird seit
nunmehr 16 Jahren Pionierarbeit für medizinische Leitlinien
geleistet.
Auch wenn viele Vorschläge im Masterplan Gesundheit erst
auszuformulierende Überschriften darstellen, ist es doch ein erster
und wichtiger Schritt zu einer längst notwendigen Reform. Mutig und
überfällig ist die Forderung nach länder- und regionsübergreifender
Planung im Spitalsbereich. Ein weiterer wichtiger Punkt sind die
Maßnahmen zur Effizienzsteigerung, die freilich bei Sicherstellung
höchster Qualität gesetzt werden müssen. Schlüsselfaktoren wie die
zukünftige Rolle der Hausärzte, die Abstimmung zwischen verschiedenen
Gesundheitsdienstleistern und eine Stärkung der Eigenverantwortung
der Patienten wurden richtig erkannt.
Viele Ideen und Forderungen der Pharmig, wie etwa bundesweite
Gesundheitsziele, finden sich im Masterplan Gesundheit wieder. "Damit
wurde eine brauchbare Diskussionsgrundlage vorgelegt, an der wir
gerne mitarbeiten", so Huber. Auch das mittelfristige Ziel einer
unabhängigen öffentlichen Finanzierung der österreichischen
Selbsthilfestrukturen ist der Pharmaindustrie wichtig. Die Pharmig
war als erste zur Stelle, die ARGE Selbsthilfe mit einer fixen
Anschubfinanzierung zu fördern, zu der sich später eine Unterstützung
des Hauptverbands gesellte.
"Nur wenn alle Beteiligten eingebunden werden und ernsthaft im Sinne
der Patienten an einer optimalen Gesundheitsversorgung arbeiten, kann
ein effizienteres und nachhaltig abgesichertes Gesundheitswesen
entstehen. Die pharmazeutische Industrie wird diesen Reformprozess
unterstützen und ist gut vorbereitet, um im Rahmen des angekündigten
Reformdialogs mitzuarbeiten", so Huber abschließend.
Rückfragehinweis:
Pharmig
Kommunikation
Mag. Christoph Hörhan
Tel. +43/1/40 60 290-20
Mail: kommunikation@pharmig.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | PHA






