• 23.11.2010, 11:12:42
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VSStÖ an SPÖ: Zugangsbeschränkungen nicht zustimmen!

Studierendenzahl muss Unibudget bestimmen, nicht umgekehrt

Wien (OTS) - Der Verband Sozialistischer Student_innen ist wegen
des Platzens des Unigipfels am gestrigen Abend schockiert und warnt
die SPÖ vor der Einführung von flächendeckenden
Zugangsbeschränkungen.

"Dass Kanzler und Vizekanzler die Sorgen der Studierenden nicht
einmal ernst nehmen, ist mehr als bedenklich. Für mehrere zehntausend
junge Menschen ist die Senkung der Altersgrenze der Familienbeihilfe,
die 2.700 Euro weniger im Monat bedeutet, keine Kleinigkeit, sondern
eine Existenzfrage. Wenige Ausnahmeregelungen helfen wenigen
Studierenden, aber der Großteil bleibt enorm finanziell belastet,"
sagt Stefanie Grubich, Bundesvorsitzende des VSStÖ.

Große Sorge bereitet dem VSStÖ die Diskussion um das geplante
Modell der Studienplatzfinanzierung. "Die ÖVP wird dieses Modell als
Grund für flächendeckende Zugangsbeschränkungen an den Universitäten
nutzen. Wir erwarten von der SPÖ, dass sie ihren Grundprinzipien treu
bleibt und so einem Modell nur dann zustimmt, wenn die Zahl der
Studierenden das Universitätsbudget bestimmt, und nicht umgekehrt,"
so Grubich.

"Die soziale Durchmischung an den Universitäten ist katastrophal,
wir haben im OECD Durchschnitt um 15 Prozent zu wenig
Studienanfänger_innen und zu wenig Absolvent_innen. Flächendeckende
Zugangsbeschränkungen sind da nicht nur ein falsches Zeichen, sondern
politischer Wahnsinn," ist Stefanie Grubich erzürnt.

Rückfragehinweis:
Christopher Pieberl, VSStÖ Pressesprecher,
Tel.: 0676/3858813, mailto: vsstoe@vsstoe.at, www.vsstoe.at

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