FA-Rösch zu Cold Calling: Bandion-Ortner setzt FA-Forderung um

Wien (OTS/fpd) - Zufrieden zeigt sich der Bundesobmann der Freiheitlichen Arbeitnehmer (FA) Ing. Bernhard Rösch über die bevorstehenden Änderungen beim "Cold Calling", also Werbeanrufen, die in der Regel zu einer Abzocke der Angerufenen führen. "Die FA haben in der letzten Vollversammlung der AK-Wien zwei Anträge zu diesem Thema gestellt. Wir forderten, dass Abbuchungen durch Banken nur erfolgen dürfen, wenn entsprechende Abbuchungsaufträge vorliegen. Telefonisch voraus abgeschlossene Verträge sollen vor der Erlangung einer Rechtsgültigkeit einer nachträglichen schriftlichen Unterzeichnung bedürfen. Dieser Antrag wurde von der roten Mehrheitsfraktion FSG abgelehnt. Allerdings setzt nun Ministerin Bandion-Ortner unsere Forderung insofern um, da Kunden nun schriftlich über Werbeverträge informiert werden sollen", freut sich Rösch.

Im zweiten Antrag forderten die FA alle Wiener mit einer Zuschrift vor Telefonbetrug zu warnen - insbesondere vor jenen, die mit Verträgen für Wetten, Verlosungen und Glücksspiele werben. Dabei soll auch darauf hingewiesen werden, wie sich Betroffene zur Wehr setzen und Regressforderungen bei den Banken einbringen können. "Dieser Antrag fand ebenfalls keine Zustimmung", bedauert Rösch und hofft, dass Bandion-Ortner auch dieser Forderung nachkommt.

Alles in allem zeigt sich Rösch zufrieden. Die FA und vor allem die FPÖ, welche als erste diese Problematik aufgezeigt hat, konnten ihre Forderung - entgegen der roten konsumentenfeindlichen Mehrheit -umsetzen. (Schluss) hn

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