Beatrix Karl verleiht Wilhelm Exner Medaille 2010 an Ada Yonath und Bertil Andersson

Wissenschafts- und Forschungsministerin bei Verleihung im Österreichischen Gewerbeverein - erfolgreiche Verbindung von Unternehmer- und Forschergeist

Wien (OTS) - Wissenschafts- und Forschungsministerin Dr. Beatrix Karl hat heute gemeinsam mit der Präsidentin des Österreichischen Gewerbevereines (ÖGV), Kommerzialrätin Margarete Kriz-Zwittkovits, die Wilhelm Exner Medaille 2010 an Dr. Ada Yonath, Chemie-Nobelpreisträgerin 2009 aus Israel, und Dr. Bertil Andersson, jahrelanges Mitglied des Nobelkomitees aus Schweden und Rektor der Technischen Universität Nanyang in Singapur, verliehen. Anlässlich der Verleihung im Festsaal des Gewerbevereins unterstrich die Ministerin das große Engagement der beiden Wissenschafter, "mit dem sie auch die erfolgreiche Verbindung von Unternehmergeist und Forschergeist vorleben". Beatrix Karl betonte in diesem Zusammenhang auch eines ihrer zentralen Ziele: Die Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft weiter zu intensivieren.

Die Wilhelm Exner Medaille wird heuer bereits zum 76. Mal verliehen. Der Österreichische Gewerbeverein - er wurde 1839 gegründet und ist die älteste Interessensvertretung für Industrie, Gewerbe, Handel und freie Berufe in Österreich - ehrt damit Wissenschafter/innen und Forscher/innen, welche die Wirtschaft direkt oder indirekt durch besondere wissenschaftliche Leistungen in hervorragender Weise gefördert haben. Dies trifft zweifelsfrei auf Ada Yonath und Bertil Andersson zu, denn ihre wissenschaftlichen Entdeckungen zählen heute zu den Grundgesetzen ihrer Disziplin.

"Ada Yonath und Bertil Andersson sind Vorbilder für eine Generation an Wissenschafterinnen und Wissenschafter, die den Kontakt zur Wirtschaft nicht scheuen", so Beatrix Karl. Gerade für sie als Wissenschaftsministerin und damit für die Hochschulen zuständige Ministerin seien die diesjährigen Preisträger der Exner-Medaille "auch ein erfolgreiches Beispiel dafür, dass es möglich ist, Forschergeist und Unternehmergeist erfolgreich zu verbinden", so die Wissenschaftsministerin in ihrer Festrede. "Zeiten der wirtschaftlichen Herausforderung sind auch Zeiten der Erneuerung. Wir sind alle gefordert, Brücken in die Zukunft zu bauen und die Weichen so zu stellen, dass neue Quellen für Wachstum und Beschäftigung erschlossen werden", betonte Karl.

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