Grünewald begrüßt Wunsch Stögers nach mehr Planungs- und Steuerungskompetenz

Kritik: Defizite bei der Versorgung nicht angesprochen

Wien (OTS) - Der Gesundheitssprecher der Grünen, Kurt Grünewald, begrüßt den Wunsch von Gesundheitsminister Stöger nach mehr Planungs-und Steuerungskompetenz im Gesundheitswesen (geäussert im heutigen Mittagsjournal des ORF). Enttäuschend findet Grünewald, dass Stöger zwar von Kostendämpfungen spricht, aber bestehende Defizite in der Versorgung auslässt, wie beispielsweise die Mangelversorgung bei der Kinder- und Jugendpsychiatrie.

"Die maximale Zersplitterung von Kompetenz und Verantwortung im Gesundheitswesen insbesondere bei den Spitälern ist ein wesentlicher kostentreibender Faktor, hier muss dringend etwas passieren. Ich erwarte mir, dass es hier positive Synergien zwischen Ministerium und dem Masterplan des Hauptverbandes gibt", so Grünewald. "Nachdem Krankenkassen und Bund über 60 Prozent der Kosten der stationären Krankenversorgung tragen, müssen sowohl Bund wie Kassen stärker in Planungs- und Qualitätssicherung und bei Entscheidungen einbezogen werden. Dass Stöger einen vermuteten Tauschhandel Spitäler gegen Lehrer strikt in Abrede stellt, ist positiv, gewisse Skepsis bleibt jedoch angebracht", so Grünewald abschließend.

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