Kickl zur Causa Stermann: Vermisse lauten Aufschrei der Linken gegen öffentlich-rechtliche Witz-Figur

Stermann scheitert beim Versuch, Paradoxon einer "Witzsendung ohne Witz" aufzulösen

Wien (OTS) - "Im Zusammenhang mit der Causa rund um die öffentlich-rechtliche Witz-Figur Dirk Stermann vermisse ich bis zum heutigen Tag den lauten Aufschrei der Linken und moralischen Gralshüter des historischen Gedenkens im Land", stellte heute FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl fest. All jene, die sonst bei noch so unpassenden Gelegenheiten zur angeblichen Verteidigung von Menschenwürde und Humanismus ausreiten würden, hüllten sich jetzt, wo die Situation durchaus zu Reaktionen auffordere, in betretens Schweigen. "Wo sind die sonst üblichen offenen Protestbriefe, Aufrufe zu Lichterl-Aktionen, die Anzeigen, wo bleiben zumindest die moralin-triefenden Kommentare?", fragte Kickl, der in diesem Zusammenhang an andere aufgeregte Witz-Diskussionen in Österreich erinnerte.

"Ich vermute hinter Stermanns "Witz-Highlight" etwas sehr Tragisches. Nämlich den verzweifelten Versuch einer Witz-Figur, sein künstlerisches Paradoxon, mit großer Nachhaltigkeit in einem öffentlich-rechtlichen Sender eine über weitestgehende Strecken völlig spass- und humorlose Comedy-Sendung zu fabrizieren , irgendwie aufzulösen. Diese Last scheint selbst ihn sehr zu bedrücken", meinte Kickl. Allerdings sei es Witz-Figur-Stermann genau bei diesem Versuch erneut passiert, lustig sein zu wollen, ohne es zu sein. Statt das Paradoxon also aufzulösen, habe er es einmal mehr bestätigt. "Ich würde Stermann und Co. einfach empfehlen, erst gar nicht den Anspruch zu erheben, echte Comedy zu machen sondern sich einfach damit abzufinden, dass sie ihre TV-Präsenz in erster Linie ihrer Zugehörigkeit zur linken Gutmenschen-Schickeria samt dem damit verbundenen parteipolitischen Auftragsverhalten verdanken. Das passt auch zur heute von Witz-Figur Stermann vorgebrachten Verteidigungsargumentation. Dass es so und nicht anders ist erklärt auch, warum die Linken sich in dieser Witzaffäre in Schweigen hüllen. Und damit schließt sich der Kreis", schloss Kickl, der schon gespannt auf weitere Ausbruchsversuche Stermanns aus dessen "künstlerischem" Selbstwiderspruch wartet.

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