LH Dörfler: "Verpröllte Bildungspolitik" wird in Kärnten klar abgelehnt

Parteipolitik raus aus der Bildungsdiskussion!

Klagenfurt (OTS) - Kärntens Landeshauptmann Gerhard Dörfler kritisiert das Vorgehen von Erwin Pröll als Vorsitzender der Landeshauptleutekonferenz in Hinblick auf die aktuelle Bildungsfrage aufs Schärfste. "Statt sich mit Fakten und Bildungszielen auseinander zu setzen, betreibt Pröll ausschließlich Parteipolitik. Das ist ein unwürdiges Vorgehen auf dem Rücken der Lehrer und Schüler", so Dörfler.

Die Ergebnisse der Pisastudie würden zudem klar zeigen, dass Österreich in Relation zu den hohen Ausgaben im Bildungsbereich zu geringe Bildungserfolge aufweise. "Zuerst ist es notwendig Bildungsziele klar zu definieren und in den Vordergrund zu stellen und erst danach über Kompetenzaufteilungen, sei es auf Länder- oder Bundesebene zu diskutieren", fordert Dörfler.

Zudem sei die Versachlichung des Bildungsthemas weg von parteipolitischem Geplänkel der Wille der Bevölkerung. "Ich habe mein Ohr bei der Bevölkerung und diese stellt sich klar gegen die parteipolitische Einflussnahme im Bildungsbereich", so Dörfler, der appelliert, die Parteipolitik aus der Bildungsdebatte zu nehmen und sachlich und fachlich an einem Bildungszukunftskonzept für Österreich zu arbeiten.

Gemeinsam mit der Salzburger Landeshauptfrau Gabi Burgstaller befinde sich Kärnten in einer starken bildungspolitischen Vernunftkoalition, die an einem sachlichen Diskurs interessiert sei. "Mit Gabi Burgstaller habe ich eine Mitkämpferin gefunden, die an einer erfolgreichen Lösung des Bildungsthemas ebenso wie ich interessiert ist", erklärt Dörfler, der die unmittelbar vor der Landeshauptleutekonferenz von Pröll bewusst angeheizte Diskussion und Inszenierung zum Thema Bildung klar ablehnt.

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