SPÖ Kaiser: "Verländerung der Bildung kommt für SPÖ nicht in Frage"

Neun verschiedene Schulsysteme würden Verwaltungsreform kippen und Qualität der Bildung gefährden

Klagenfurt (OTS) - Mit aller Vehemenz spricht sich SPÖ Landesparteivorsitzender LHStv. Peter Kaiser gegen eine Verländerung der Bildung aus. "Die SPÖ Kärnten stellt sich gegen den wahnwitzigen Pröll-Vorschlag. Nur um dem Landesfürstentum einiger weniger zu entsprechen darf keine Verländerung der Bildung stattfinden", so Kaiser. Die Bildungskompetenzen müssen uneingeschränkt in der Kompetenz des Bundes bleiben, und zwar sowohl die Grundsatz- wie auch die Ausführungsgesetzgebung, erklärt Kaiser.

"In Zeiten, in denen das Wort Verwaltungsreform in aller Munde ist, wäre es ein fatales Zeichen neun verschiedene Schulsysteme und damit komplizierte Verwaltungsstrukturen zu schaffen", spricht sich Kaiser klar gegen eine Zersplitterung des Bildungssystems aus. Zudem würde die bundesweite Bildungsreform mit einer Verländerung ein jähes Ende finden, denn: "Weitreichende bildungspolitische Reformen sind nur möglich, wenn nicht jedes Land seine Schulverwaltung anders gestaltet".

Die Kinder und Jugendlichen seien die Zukunft jedes Landes, weshalb ihnen auch die bestmögliche Bildung zuteil werden müsse. "Die Qualität der Bildung darf nicht davon abhängen, wo jemand zur Schule geht, sondern muss zukunftsorientiert und modern gestaltet werden, was nicht möglich ist, wenn sich Inhalte und Dauer der Schulformen von Bundesland zu Bundesland unterscheiden", so Kaiser.

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