Tag der Kinderrechte - Bayr: Zehntausende Kinder sind auf Haiti Cholera-Epidemie und Gewalt schutzlos ausgeliefert

Humanitäre Hilfe muss massiv verstärkt werden

Wien (OTS/SK) - Angesichtes der sich ausweitenden Choleraepidemie zeigt sich Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für Globale Entwicklung, am Internationalen Tag der Kinderrechte besonders besorgt um die Kinder auf Haiti. "Besonders Kinder sind von der lebensgefährlichen Durchfallerkrankung bedroht, wie uns die UNICEF warnt, da ihre Widerstandsfähigkeit gewöhnlich schlechter ausgeprägt ist als bei Erwachsenen", so Bayr am Samstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. "Vor allem in den von medizinischer Versorgung aber auch ausreichender Information abgeschnittenen Gebieten im ländlichen Bereich ist die Gefahr derzeit enorm gestiegen. In dem Zusammenhang ist es äußerst tragisch, dass aufgrund der mangelnden Sicherheit durch Gewalt teilweise die so notwendigen Hilfstransporte gestoppt werden mussten." ****

Bayr schließt sich der Forderung der UNICEF an die internationale Staatengemeinschaft an, in dieser prekären Situation die humanitäre Hilfe für Haiti massiv zu verstärken. "Noch immer sind zehntausende Kinder, die durch das Erdbeben verwaist sind, schutzlos sowohl der Gewalt als auch der Cholera ausgeliefert", mahnt Bayr, das Augenmerk auf die Schwächsten unter den Betroffenen zu richten. "Wir dürfen hier nicht wegschauen, sondern müssen unsere Kräfte bündeln, um endlich eine deutliche Verbesserung der Lebenssituation der so leidgeprüften Bevölkerung von Haiti zu erreichen. Vorrangig sind aktuell sozialer Friede, sanitäre Anlagen und die medizinische Versorgung der Bevölkerung." (Schluss) sa/mp

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