"profil": Missbrauchs-Studie von "Betroffene kirchlicher Gewalt"

Die meisten Täter bei "Schulbrüdern" und Benediktinern

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, wurde mit den 336 Opfern, die sich bei der Hotline der privaten Plattform "Betroffene kirchlicher Gewalt" gemeldet haben, in den vergangenen Wochen eine Studie durchgeführt, die diese Woche präsentiert werden soll. Das Durchschnittsalter bei missbrauchten Mädchen sei zum Tatzeitpunkt bei etwa acht bis zehn Jahren gelegen, wobei die jüngsten Opfer drei Jahre alt gewesen seien. Bei Buben sei ein Durchschnittsalter von zwölf Jahren berechnet worden. Die meisten der sexuellen und/oder körperlichen Gewalt beschuldigten Priester stammten aus Oberösterreich, aber auch die Steiermark liege mit 40 Tätern weit vorne. Als Schauplatz der Übergriffe wurden am öftesten Einrichtungen der katholischen "Schulbrüder" sowie jene des Benediktiner-Ordens angegeben. Auch das Kloster in Mehrerau am Bodensee wurde wiederholt genannt. Mehrere der beschuldigten Geistlichen sollen nach wie vor im Amt sein, so "profil".

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