Bundeskanzler Faymann nach dem Familiengipfel: "Wir werden die Vorschläge einarbeiten"

Der Kanzler hatte Vertreter von Familien- und Jugendverbänden zum Gespräch über das Budgetpaket in das Bundeskanzleramt eingeladen

Wien (OTS) - "Wir stehen nach dem Gespräch mit den Vertretern von Familien und Jugendverbänden nicht am Ende, sondern am Beginn eines sehr sinnvollen Diskussionsprozesses", sagte Bundeskanzler Werner Faymann nach dem Familiengipfel im Bundeskanzleramt am Freitagabend, zu dem Vertreter des katholischen Familienverbandes (Präsident Clemens Steindl), der Volkshilfe (Präsident Josef Weidenholzer und Geschäftsführer Erich Fenninger), der Caritas (Generalsekretär Bernd Wachter), der Diakonie (Direktor Michael Chalupka), des Familienbundes (Andrea Gottweis), des freiheitlichen Familienverbandes (Obmann Gerfried Nachtmann), der Kinderfreunde (Geschäftsführer Gernot Rammer), der Plattform für Alleinerziehende (Geschäftsführerin Elisabeth Wöran), der Sozialistischen Jugend (Wolfgang Moitzi), der Jungen ÖVP (Philipp Nagel), der Katholischen Jugend (Magdalena Schwarz) sowie der Muslimischen Jugend (Rodaina El Batnigi) zusammen gekommen waren. Die Bundesregierung war weiters durch Finanzminister Josef Pröll, Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner, Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek und Sozialminister Rudolf Hundstorfer vertreten.

"Wir werden im Rahmen der Begutachtung der Budgetgesetze die Möglichkeiten diskutieren, wie die konstruktiven Vorschläge aufgenommen werden können und bis Ende der kommenden Woche am Feinschliff arbeiten, ohne das Gesamtpaket zu gefährden", sagte Faymann. Sowohl die bisher schriftlich eingebrachten Stellungnahmen wie auch Ideen aus dem Gesprächsgipfel würden berücksichtigt. Auch Finanzminister Josef Pröll bedankte sich für die "hohe Qualität des Gesprächs". Das Paket von Loipersdorf müsse zwar halten, die Regierung sei aber bereit, Eckpunkte abzuschleifen.

Auf Nachfrage zur Gesundheitsreform sagte der Kanzler, dass der Gesundheitsminister klargestellt habe, dass gemeinsame Standards notwendig seien. "Diese Frage beschäftigt uns auch im gesamten Bereich der Verwaltungsreform", sagte Faymann und betonte: "Die Verwaltungsreform ist der Regierung und mir persönlich ein großes Anliegen, aber das bedeutet nicht, dass mit Hilfe der Verwaltungsreform Milliarden in die Kassa des Finanzministers gespült werden und wir uns anderswo Maßnahmen ersparen können." Sie müsse aber dazu beitragen, dass die erwartbar enorm steigenden Kosten, etwa im Gesundheits- und Pflegebereich, flacher ansteigen und damit leistbarer werden.

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