JUGENDVERTRETUNG: Regierung muss Familiengipfel ernst nehmen und handeln!

Die BJV fordert nach dem heutigen Familiengipfel Taten von der Regierung: Budgetentwurf muss überarbeitet werden!

Wien (OTS) - Die Vorsitzenden der Bundesjugendvertretung (BJV) brachten beim heutigen Familiengipfel ihre Kritik am Budgetentwurf vor und forderten die Regierung zum Handeln auf: "Der Budgetentwurf stellt ein massives Belastungspaket für junge Menschen dar! Die Einbußen ziehen sich quer durch die Ressorts", so Rodaina El Batnigi, Wolfgang Moitzi, Philipp Nagel und Magdalena Schwarz.
Die teilnehmenden Organisationen des Familiengipfels machten alle darauf aufmerksam, dass die diskutierten "Abschwächungen" die Grundrichtung des Budgets nicht ändern und forderten eine Rücknahme der kinder-, jugend- und familienfeindlichen Maßnahmen. "Es geht hier nicht darum, irgendwelche Ecken und Kanten abzuschleifen, das würde lediglich dazu führen, dass junge Menschen eben schaumgummigepolstert in den Abgrund fallen", betont Schwarz.
Um auf die Kurzsichtigkeit des jetzigen Entwurfs aufmerksam zu machen, überreichten die Vorsitzenden der Bundesjugendvertretung den Regierungsmitgliedern beim Familiengipfel ihre Forderungen nach "Spielregeln für eine Politik mit Weitblick": "Ein langfristiger Plan für künftige Bildungs-, Kinder- und Jugendpolitik ist im Budgetentwurf nicht erkennbar. Stattdessen gibt es enorme finanzielle Kahlschläge in wichtigen Zukunftsbereichen", so Schwarz.

"Wir haben die Regierung jedenfalls darauf aufmerksam gemacht, dass sie hier mit der Zukunft Österreichs spielt. Jetzt liegt es an den Regierungsmitgliedern zu handeln und zu beweisen, dass die Gespräche mit einzelnen Interessengruppen kein reines Schaulaufen waren", fordert Schwarz.
Bis dahin werden die Proteste fortgesetzt: Die BJV ruft alle Betroffenen auf, bei der Demonstration am 27.11.2010 in Wien teilzunehmen und ihren Unmut gegen das Budget zu äußern.

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