FPK-Scheuch: Lehrerdiskussion keine Macht-, sondern Systemfrage

Klagenfurt (OTS) - Äußerst kritisch sieht der Kärntner Bildungsreferent DI Uwe Scheuch den Kurswechsel der ÖVP in der Lehrerfrage. "Die Bocksprünge der Volkspartei sind einer konstruktiven Diskussion alles andere als förderlich. Es geht bei den Zuständigkeiten nicht um Machterhalt, sondern um eine innovative Systemreform. Die Prölls sehen das aber eher als Gelegenheit zur Imagepolitur", meint Scheuch. Mit dieser Art Spielchen werde es schwer werden, eine durchdachte Lösung im Sinne der österreichischen Bildungspolitik zu finden.

Auch die Hintergründe des Richtungswechsels bei der ÖVP sind für Scheuch politisch hinterfragenswert. "Da trifft sich die Familie Pröll und auf einmal macht die ÖVP eine bildungspolitische Kehrtwendung. Mich wundert, dass die schwarzen Funktionäre diese Art "Familienpolitik der Marke Pröll" so einfach mitmachen. Politisch mitzureden hat außer Onkel und Neffe in der ÖVP offenbar niemand mehr", wundert sich Scheuch. Er sei jedenfalls nach wie bereit, mit Unterrichtsministerin Schmied gemeinsam Kärnten zur Modellregion einer schlanken Lehrer-Struktur zu machen, bei der die Kompetenzen gebündelt werden sollten. "Faktum ist: Die Doppelgleisigkeiten gehören abgeschafft. Eine Zerstreuung auf die Länder würde das System sicherlich nicht übersichtlicher machen", schließt Scheuch.

(Schluss/le)

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