Baubeginn für Unterführung in Krems

Besserer Verkehrsfluss durch Auflassung einer Eisenbahnkreuzung

St. Pölten (OTS/NLK) - Heute, 19. November, erfolgte im Beisein
von Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka in Krems der offizielle Baubeginn für die Errichtung einer Unterführung. Bei dem niveaugleichen Bahnübergang der Bahnlinie Absdorf/Hippersdorf - Krems mit der Landersdorferstraße im Stadtgebiet von Krems kam es in der Vergangenheit immer wieder zu längeren Wartezeiten aufgrund zahlreicher Schrankenschließungen.

Nach Gesprächen zwischen Anrainern, Planern, Vertretern der Kremser Hafen- und Industriebahn, der Stadtgemeinde Krems und den ÖBB wurde ein Projekt ausgearbeitet, wodurch die Bahnquerung nun niveaufrei in Form einer Unterführung erfolgt, die aber rund 200 Meter östlich der bestehenden Eisenbahnkreuzung errichtet wird. Hiezu ist eine Verlegung der Landersdorferstraße notwendig, wobei die dazu erforderliche Grundeinlösung bereits von der Stadtgemeinde Krems durchgeführt wurde.

Der neue Teil der Landersdorferstraße beginnt mit einem Kreisverkehr an der B 35 im Bereich der Straßenmeisterei Krems, führt unter den Bahngleisen durch und mündet in die bestehende Landesdorferstraße ein. Entlang der neuen Landesstraße wird ein 2,5 Meter breiter kombinierter Geh- und Radweg hergestellt. "Die neue Bahnunterführung ist ein weiterer Schritt zu mehr Verkehrssicherheit und steigert die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Krems", betonte Sobotka. "Mit der Unterführung wird der Stadtteil Landersdorf besser erreichbar. Zudem werden auch die in Landersdorf und in der Wiener Straße ansässigen Firmen profitieren", meinte Inge Rinke, Bürgermeisterin der Stadt Krems.

Mit den Straßenbauarbeiten wird im Frühjahr 2011 begonnen, die Verkehrsfreigabe ist für Mitte 2012 vorgesehen. Dann kann auch die bestehende Eisenbahnkreuzung aufgelassen werden. Die gesamten Projektkosten belaufen sich auf 5,4 Millionen Euro, wobei 1,8 Millionen Euro auf das Land Niederösterreich, 2 Millionen Euro auf die ÖBB, 1 Million Euro auf die Stadt Krems und rund 0,6 Millionen Euro auf die Kremser Hafen- und Industriebahn entfallen.

Nähere Informationen: Amt der NÖ Landesregierung, Gerhard Fichtinger, Telefon 0676/812-60141.

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