Schittenhelm - BZÖ-Schenk: SPÖ und ÖVP sollen endlich gemeinsam für die Frauen in Österreich arbeiten

Wenn die Koalition will, warum kann sie dann nicht?

Wien (OTS) - "Die Personalrochaden der ÖVP sind für die Frauen in Österreich nicht wirklich relevant. Interessant ist einzig, ob rot und schwarz endlich frauenpolitisch etwas bewegen. Wenn die Koalition hier tatsächlich willens ist, warum kann sie dann nicht?", so BZÖ-Frauensprecherin Abg. Martina Schenk zur bevorstehenden Wahl von NAbg. Dorothea Schittenhelm zur Bundesleiterin der ÖVP-Frauen.

Hatte Schittenhelm im September noch kundgetan, dass sie "in Frauenfragen mit der Frauenministerin relativ konform sei", kamen jetzt zur Profilschärfung unter anderem kritische Töne zu Gehaltsschere und zum niedrigen Anteil von Frauen in Führungspositionen. Interessant sei dabei, dass Schittenhelm nun plötzlich eine Vorbildwirkung des öffentlichen Sektors in diesem Bereich fordere. Wenig überraschend spielt sie den Ball aber sofort an Frauenministerin Heinisch-Hosek weiter. Es sei deren Aufgabe, hier aktiv zu werden. "Ich nehme zur Kenntnis, dass auch die neue ÖVP-Frontfrau sich nicht vom alten Koalitionsspielchen verabschieden möchte: Fordern ja, umsetzen nein. Verlierer sind am Ende die Frauen in Österreich", kritisiert Schenk das großkoalitionäre Ping-Pong mit der politischen Verantwortung.

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