FPÖ-Jannach: Vorschläge zur gemeinsame Agrarpolitik: Viel Allgemeines, nichts Konkretes

Wien (OTS) - "Das groß angekündigte Positionen-Papier der Europäischen Kommission zur Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) bis 2020 enhält außer Absichtserklärungen nur Absichtserklärungen", wundert sich der freiheitliche Agrarsprecher NAbg. Harald Jannach.

"Einzig die Absicht endlich eine Förderobergrenze und eine gerechtere Verteilung der Agrarförderungen einzuführen ist für uns als positiv zu bewerten", urteilt Jannach über das "mehr als allgemein gehaltene Strategiepapier".

Sehr viel Ist-Analyse und als Antwort darauf windelweiche Absichtserklärungen und Vorschläge zur Reform lassen eigentlich keine echte Reform erwarten.

"Es wäre besser gewesen sich die Arbeit der Vorschläge zu ersparen, bevor nicht klar ist, wie viel Mittel aus dem EU-Budget überhaupt noch für die Landwirtschaft zur Verfügung stehen wird", bedauert Jannach, dass jetzt viel diskutiert wird, aber letztendlich leider die EU-Finanzminister die GAP gestalten werden.

Eine gerechte, die Arbeitsplätze am Bauernhof mitberücksichtigende Verteilung der Förderungen und eine deutlich unter 300.000 Euro liegende Obergrenze für Förderungen pro Betrieb und Jahr fordert die FPÖ.

"Wir stellen uns eine Förderobergrenze von 50.000 Euro pro Betrieb und Jahr vor sowie Förderungen aus dem Agrarbudget ausschließlich für "echte Bauern", so Jannach. Vom derzeitigen System profitieren hauptsächlich Industrie- und Handelsbetriebe, öffentliche Körperschaften wie die Landwirtschaftskammern und Landesregierungen und Großgrundbesitzer aus Wirtschaft, Adel und Kirche.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
Tel.: 01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at

http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0011