BZÖ-Widmann: Licht und Schatten bei Elektrizitätswirtschaftsgesetz

Endlich rascher Anbieterwechsel und transparente Stromrechnungen -aber Proporzabkommen

Wien (OTS) - "Die Regierungsvorlage zum Elektrizitätswirtschaftsgesetz, über die heute im Wirtschaftsausschuss abgestimmt wurde, enthält Licht und Schatten", kritisierte BZÖ-Energiesprecher Abg. Mag. Rainer Widmann. Zwar gebe es Verbesserungen für Konsumenten, dem Proporz wurde aber Tür und Tor geöffnet. Der BZÖ-Antrag auf Vertagung wurde abgelehnt, die FPÖ verhalf den Regierungsparteien zur nötigen 2/3 Mehrheit.

Der rasche Anbieterwechsel und transparente Stromrechnungen sollen -entsprechend einer BZÖ-Forderung - endlich umgesetzt werden, erklärte Widmann. "So positiv das ist, in dem rund 200 Seiten starken Konvolut findet sich aber ein Proporzabkommen für einen weiteren Vorstand bei der E-Control - das darf nicht sein", so Widmann, der Nachbesserungen fordert.

Eine klare Absage erteilte Widmann dem Versuch, eine Transitgasleitung von Russland nach Italien über Österreich zu genehmigen. "Wir wollen keine weiteren Gasautobahnen durch Österreich! Dazu gibt es auch einen aktuellen Antrag der drei Oppositionsparteien", erinnerte der BZÖ-Energiesprecher. Statt weiterer Transitgasleitungen forderte Widmann endlich ein zukunftsträchtiges Konzept der Regierung für erneuerbare Energien, "damit Österreich rasch energieautark wird."

Rückfragen & Kontakt:

Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BZC0005