Personal - SP-Ekkamp: "ÖVP stellt sich neuerlich gegen die Mitarbeiter der Stadt Wien"

Wien (OTS/SPW-K) - "Wenn Bedienstete der Stadt Wien in Frühpension gehen, dann sicher nicht aus Jux und Tollerei, sondern aufgrund der Belastungen, die ihr mitunter körperlich sehr anstrengender Beruf mit sich bringt", reagiert der Vorsitzende der gemeinderätlichen Personalkommission, SPÖ-Gemeinderat Franz Ekkamp auf neuerliche Kritik von VP-Ulm. "Ulm ignoriert mit einer atemberaubenden Konsequenz, dass die Bediensteten der Stadt in Wien viel umfassendere Aufgaben wahrnehmen, als in anderen Landeshauptstädten oder Gemeinden und stellt sich damit gegen diese Menschen", sagt Ekkamp. Im Übrigen sei der Prozentsatz an Frühpensionierungen im Vergleich zu allen Beschäftigten bei der Stadt Wien mit nur rund 0,7 Prozent äußerst niedrig.

Die Stadt Wien stellt Dienstleistungen zur Verfügung, die in anderen Städten und Bundesländern privatisiert sind oder von freiwilligen Organisationen abgedeckt werden. So sind die MitarbeiterInnen von Feuerwehr, Müllabfuhr, Straßenreinigung, Rettung und Spitälern in Wien Bedienstete der Stadt. "Ulm müsste also die Frühpensionierungen bzw. Kündigungen in diesen Berufsgruppen mit körperlich sehr anstrengenden Tätigkeiten in den Bundesländern hinzurechnen, um seriöse Vergleiche anstellen zu können. Jene privaten Unternehmen, die in den Bundesländern diese Dienstleistungen anbieten, werden ältere oder kranke Mitarbeiter wohl eher kündigen als in Frühpension schicken - Ulm verlangt diese Vorgangsweise offenbar auch von der Stadt! Das wird es mit der SPÖ sicher nicht geben", stellt Ekkamp klar.

"Im Regierungsübereinkommen wird sehr wohl Bezug auf die Abreitnehmerinnen und Arbeitnehmer der Stadt genommen. Kollege Ulm hat das Übereinkommen offenbar gar nicht gelesen", sagt Ekkamp. Im Regierungsübereinkommen heißt es u.a.:
Die Stadt Wien bekennt sich als Dienstgeberin zu ihrer Fürsorgepflicht gegenüber ihren MitarbeiterInnen. Das physische und psychische Wohlergehen sowie der gleichberechtigte und niederschwellige Zugang zu qualitätsvollen Angeboten der Aus- und Weiterbildung sind wesentliche Parameter der städtischen Personalpolitik.
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