Geplante Veränderungen im Tabaksektor: Trafikanten machen Ausmaß dieser umstrittenen Regelungen sichtbar

BAT Österreich begrüßt Aktionstage der österreichischen Trafikanten

Wien (OTS) - Die EU-Kommission plant gravierende Veränderungen der Tabakproduktrichtlinie. Zur Diskussion stehen in erster Linie Maßnahmen, die die Entscheidungsfreiheit von Konsumenten und den freien Wettbewerb massiv einschränken: Präsentationsverbot von Zigaretten (Display Ban), Einheitspackungen ohne Logos und Farben, lediglich mit Warnhinweisen und Markennamen in standardisierter Schrift (Plain Packaging) und Einheitsgeschmack - Zigaretten ohne Zusatzstoffe (Ingredients Ban).

Aktionstage der Trafikanten

Viele österreichische Trafikanten machen die Auswirkungen dieser möglichen Veränderungen bei Aktionstagen am 19. und 20. November sichtbar. Sie gestalten ihre Verkaufsräume so, wie es die Überlegungen der EU-Kommission vorsehen: keine sichtbaren Zigarettenpackungen, Packungen im Einheitsdesign, keine Werbung mehr etc..

Karin Holdhaus, Leiterin Kommunikation und Industriepolitik von British American Tobacco Österreich dazu: "Den Konsumentinnen und Konsumenten aber auch den politischen Entscheidungsträgern und Wirtschaftsvertretern wird so veranschaulicht, was die tatsächliche Umsetzung dieser Regelungen bedeuten würde: Einen Angriff auf Markenrechte, den freien Wettbewerb und die persönliche Freiheit -Eckpfeiler der europäischen Grundidee. Wir von BAT begrüßen diese Aktionstage daher sehr und unterstützen die Trafikanten auch dabei." British American Tobacco zweifelt auch an der tatsächlichen Auswirkung aus gesundheitspolitischer Sicht und befürchtet einen Anstieg beim Schmuggel. Denn: weiße Universalpackungen sind wesentlich leichter zu fälschen als unterschiedlich gestaltete Packungen, die ständig verändert werden. Durch den Wegfall von Zusatzstoffen werden auch die Tabakmischungen leichter nachahmbar sein. Abgesehen davon ist zu bezweifeln, dass deshalb weniger geraucht werden würde.

Public Consulation läuft bis zum 17. Dezember 2010

Die EU-Kommission hat im September eine öffentliche Befragung (Public Consultation) gestartet, bei der alle europäischen Bürger die Möglichkeit haben, eine Stellungnahme zu den geplanten Änderungen im Tabaksektor abzugeben.

Holdhaus: "Über Risiken und Nebenwirkungen der Tabakproduktrichtlinie informieren Sie Ihr Trafikant oder British American Tobacco unter www.bat-austria.at." Informationsfolder dazu sind in den Trafiken erhältlich.

Neben zahlreichen Einschränkungen steht aber auch eine positive Maßnahme zur Diskussion: die Aufhebung des bestehenden Handelsverbots für Snus - der rauchfreien Alternative zu Zigaretten.

Snus, rauchfreier Mundtabak, ist in Schweden bereits seit Jahrzehnten auf dem Markt und hat einen Anteil von 55 % am Gesamtabsatz von Tabakprodukten. Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen, dass Snus - alleine aufgrund des Wegfallens des Verbrennungsprozesses - wesentlich weniger schädlich ist als Zigaretten und dazu beigetragen hat, dass rund 500.000 Schwedinnen und Schweden in den vergangenen 20 Jahren aufgehört haben, regelmäßig zur Zigarette zu greifen.

Das gewerbliche In-Umlauf-Bringen von SNUS ist jedoch außer in Schweden in der gesamten restlichen Europäischen Union verboten, der Konsum jedoch legal. Je nach Ausgang der Public Consultation könnte das Handelsverbot aufgehoben werden.

"Wir von BAT Österreich hoffen auf eine hohe Beteiligung an dieser öffentlichen Befragung - die Aktionstage der Trafikanten machen die Sinnlosigkeit dieser Regelungen offensichtlich. Display Ban, Plain Packaging, Ingredients Ban und Werbeverbote schränken lediglich den freien Wettbewerb und die Wahlfreiheit der Konsumenten ein - und das noch dazu ohne jegliche wissenschaftliche Grundlage. Wir begrüßen jedoch den Vorstoß der EU-Kommission, über die rauchfreie Alternative Snus zu diskutieren", so Karin Holdhaus abschließend.

Nähere Informationen zu Snus und zur Public Consultation erhalten Sie auch unter www.bat-austria.at und in den Trafiken.

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