FPÖ-Zanger: "Intransparenz im Förderungswesen beseitigen!"

Wien (OTS) - FP-Rechnungshofsprecher und Nationalratsabgeordneter Wolfgang Zanger unterstützte die Empfehlungen des Rechnungshofes in Bezug auf Sportförderung in seiner gestrigen Rede massiv:
"Intransparenz, Doppel- oder sogar Dreifachförderungen! Diese Klientelpolitik, wie sie da von Rot und Schwarz betrieben wird, ist inakzeptabel!".

In seiner gestrigen Rede kritisierte Wolfgang Zanger das Förderungswesen im Sportbereich: "Es muss in Erinnerung gerufen werden, dass jährlich 12 Milliarden Euro an Förderungen - also rund fünf Prozent unseres BIP - ausgeschüttet werden. Damit liegen wir über dem doppelten EU-Schnitt!". Zanger hat ein klares Ziel vor Augen: "Das gesamte Förderungswesen ist zu durchforsten, zu überdenken und neu zu gestalten! Es muss transparent werden und eindeutig erkennbar sein, wer wie viel, von wem und wofür empfängt!".

Für Zanger ist klar, dass fehlende operative Zielsetzungen Schuld daran sind, dass die geförderten Einzelprogramme zumeist ihre Ziele nicht erreichen. Besonderer Kritikpunkt für den freiheitlichen Rechnungshofsprecher war schon mehrmals die Tatsache, dass Förderungsgeber und Förderungsempfänger deckungsgleiche Personen sind: "Diejenigen, die beschließen, dass Förderungen weitergeleitet werden sind oft auch jene, die in den großen Sportverbänden ganz oben sitzen!".

Am Schluss bleibt für Zanger ein wichtiger Punkt offen: "In einer parlamentarischen Anfrage von Dezember letzten Jahres hat der Herr Sportminister in Bezug auf die Arbeitsgruppe "Förderreform" geantwortet, dass es Ziel dieser Arbeitsgruppe sei, unter Zugrundelegung des Regierungsprogrammes und den bestehenden Bedürfnissen eine Reform der Sportförderung des Bundes zu erarbeiten! Das war vor nunmehr fast einem Jahr. Ich frage mich: Wo bitte sind hier konkrete Ergebnisse?". In diesem Zusammenhang kündigt Zanger eine parlamentarische Anfrage an.

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