Amon: Grüne Dringliche stellt Populismus vor seriöse Politik

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Mit seiner exzellenten Beantwortung der Dringlichen Anfrage der Grünen, die offensichtlich ursprünglich für Wissenschaftsministerin Karl vorbereitet war, hat Finanzminister Josef Pröll bewiesen, dass er in allen Themen sattelfest ist und Verantwortung übernehmen kann. Das erklärte ÖVP-Bildungssprecher Abg. Werner Amon MBA heute, Donnerstag, im Rahmen der Debatte über die Dringliche Anfrage.

"Wenn man sich diese Dringliche Anfrage genau ansieht, erkennt man, dass es sich die Grünen zu einfach machen. Eine Budgetdebatte zur Wissenschaft anzuzetteln, ohne diese in eine Gesamtsituation einzubetten, ist zu wenig", kritisierte Amon. "Sie tun ja so, als hätte es nie eine Krise gegeben, als wäre der Euro nicht vor wenigen Monaten noch vor dem Abgrund gestanden, als wären die Finanzminister in den letzten 48 Stunden nicht wieder beisammen gesessen, um eine neuerlich dramatische Situation zu verhindern. Wenn Sie das negieren, so ist das keine seriöse Politik, sondern ein populistisches Schauspiel der Sonderklasse."

So führten die Grünen etwa in ihrer Anfrage an, dass die österreichische Akademikerquote deutlich geringer sei als im EU-Durchschnitt. "Sie sagen aber nicht dazu, dass es im überwiegenden Teil der Länder, die in diesem Vergleich vor uns liegen, Studienbeiträge gibt. Und auch an der vielzitierten Universität Basel zahlen die Studierenden 700 Schweizer Franken pro Semester", führte Amon an. "Uns geht es nicht vordringlich darum, wie viele junge Menschen die Universität besuchen, sondern wie viele die Uni auch abschließen. Und da zeigt uns die Statistik, dass gerade in der Zeit, in der auch in Österreich Studienbeiträge eingehoben wurden, die Zahl der Uni-Absolventinnen und Absolventen massiv angestiegen ist.

"Im Budget ist eine ganze Fülle von Offensivmaßnahmen enthalten: 80 Millionen Euro für die Universitäten, 80 Millionen für die schulische Ausbildung, 100 Millionen für die thermische Sanierung, 100 Millionen für die Forschungsförderung. Gleichzeitig steht der Finanzminister aber auch dafür, der Jugend keine Schulden zu hinterlassen. Denn nichts ist unsozialer und familienfeindlicher, als den Jugendlichen von heute die Schulden von morgen aufzubürden. Minister Pröll steht dafür, jungen Leuten eine Zukunftsperspektive zu geben", schloss Amon.
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