Nationalrat - Mayer weist undifferenzierte Kritik an Bildungspolitik der Regierung zurück

Ziel muss Erhöhung der Studierendenzahl sein - 2 Prozent des BIP für tertiären Bildungssektor bis 2020

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Bildungssprecher Elmar Mayer hat am Donnerstag die undifferenzierte Kritik der Opposition an der Bildungspolitik der Regierung zurückgewiesen. "Bildungsministerin Claudia Schmied kämpft dafür, soziale Ungerechtigkeiten im Bildungssystem abzubauen", so Mayer. Er wies diesbezüglich auf Schmieds Einsatz für ein neues Lehrerdienstrecht, Bildungsstandards, eine gemeinsame Lehrerausbildung, bessere Frühkindförderung und die gemeinsame Schule hin. Die Gesprächsbereitschaft der SPÖ-geführten Regierung, sich mit Kritikern des Budgets auseinanderzusetzen, bewertet Mayer positiv. ****

"Es freut mich, dass die Regierung in sich geht und überlegt, wo hier Härten abgeschliffen werden können", so Mayer. Vor allem der Wegfall der Familienbeihilfe ab dem 24. Geburtstag würde zusätzlichen Druck auf Studierende ausüben. Zu Verzögerungen des Studienabschlusses komme es jedoch oft unverschuldet. Er rief dazu auf, das Ziel, die Zahl der Studierenden zu erhöhen, nicht aus den Augen zu verlieren. Der SPÖ-Bildungssprecher forderte auch eine Erhöhung der Ausgaben für den tertiären Bildungssektor bis 2020.

Durch verschiedene Faktoren kann es zu einem um bis zu vier Jahre verspäteten Studienbeginn kommen. Dazu zählen Vorschuljahre, Zivil-oder Wehrdienst, Schulen mit fünf-jähriger Oberstufe oder eine verspätete Einschulung. Ein Studienabschluss bis zum 24. Geburtstag ist dann nicht mehr möglich. (Schluss) sa

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