Auer zu FTI-Strategie: Mehr Naturwissenschafter und Techniker durch gemeinsame Schule

Bildungswegentscheidung mit zehn Jahren viel zu früh - Potential aller Kinder ausschöpfen

Wien (OTS/SK) - Gegen die viel zu frühe Bildungswegentscheidung
mit zehn Jahren hat sich heute, Donnerstag, der Tiroler SPÖ-Nationalratsabgeordnete Josef Auer ausgesprochen. "Die viel zu frühe Entscheidung über den weiteren Bildungsweg von Kindern mit zehn Jahren hat viele negative Auswirkungen. Sie ist auch ein Grund für den zu geringen Anteil an Technikerinnen und Technikern sowie Naturwissenschafterinnen und Naturwissenschaftern in der österreichischen Forschung", unterstrich Auer in der heutigen Fragestunde im Parlament an Wissenschaftsministerin Karl die eindeutige Erkenntnis des Rates für Forschung und Technologieentwicklung. ****

Im Gegensatz zum vorherrschenden Schulsystem sei eine gemeinsame Schule der Zehn- bis Vierzehnjährigen die beste Voraussetzung, um das Potential unserer "exzellenten Kleinen", unserer Kinder, zu erkennen, machte Auer klar. Der SPÖ-Abgeordnete zeigte sich daher darüber erfreut, dass auch die Forschungs-Technologie-Innovations-Strategie (FTI-Strategie) belegt, was längst klar ist: Dass nämlich eine höhere Forscherrate im Technologie- und Naturwissenschaftssektor nur durch Ausschöpfen aller Ausbildungspotentiale, d.h. der Potentiale aller Kinder, erreicht werden könne. Derzeit werden viel zu viele Kinder vor allem aus sozial schwächeren Schichten benachteiligt, so Auer. (Schluss) mb/sv/mp

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