GPA-djp-Proyer: "Nach den Unternehmen auch die Beschäftigten zu GewinnerInnen machen!"

"Beschäftigte in der Erfolgssparte Handel haben sich 1.300 Euro Mindestgehalt redlich verdient"

Wien (OTS/ÖGB) - "Der Handelstag, zu dem die Sparte Handel in der Wirtschaftskammer ihre VertreterInnen heute in die Casinostadt Baden lädt, könnte nicht besser terminisiert sein: Die Arbeitgeber brauchen offenbar noch interne Beratungen, ob ihre Beschäftigten ein Mindestgrundgehalt von 1.300 Euro Brutto bei Vollzeitbeschäftigung verdienen, auf das sie noch immer vergeblich warten", so der stv. Bundesgeschäftsführer der GPA-djp, Karl Proyer, zur aktuellen Verhandlungssituation im Handel.

Der Handel hat die Wirtschaftskrise im Gegensatz zu anderen Branchen gut überstanden und gilt als Krisengewinner. Es werden gute Ergebnisse geschrieben und die Beschäftigten haben mit ihrer Arbeit entscheidend dazu beitragen. Wenn man die wirtschaftliche Ausgangssituation im Handel als ehrliches Argument für die Gehaltsverhandlungen einsetzen würde, dann stünde einer ordentlichen Gehaltserhöhung jedenfalls nichts im Weg, hieß es heute in der GPA-djp. In diesem Sinne erwartet man sich auch von den Arbeitgebern mehr Verhandlungsspielraum und mehr Wertschätzung für die Beschäftigten.

Die BetriebsrätInnen im Handel und die GPA-djp werden jedenfalls mit ihren Forderungen nicht locker lassen und dies auch heute in Baden zum Ausdruck bringen. "Es müsste doch gemeinsam möglich sein, nach den Unternehmen endlich auch die Beschäftigten zu GewinnerInnen zu machen", so Proyer abschließend.

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