PRO-GE-Jugend erreicht mehr Jugend-Mitbestimmung in Betrieben

Aktives und passives Wahlalter für JugendvertrauensrätInnen wird erhöht

Wien (OTS/ÖGB) - Am 17. November wurde im Parlament die Novelle
zum Arbeitsverfassungsgesetz (ArbVG) beschlossen. Unter anderem wurde die langjährige Forderung der PRO-GE-Jugend nach Erhöhung des aktiven und passiven Wahlalters für JugendvetrauensrätInnen (JVR) dadurch Realität. "Der Jugendvertrauensrat ist das wesentliche Instrument der Mitbestimmung von jungen Menschen in der Arbeitswelt", erläutert Bruno Kamraner, PRO-GE-Bundesjugendsekretär. "Wir begrüßen die Änderungen durch die Novelle. Damit können in Zukunft die Interessen von Lehrlingen in den Betrieben noch besser vertreten werden."++++

Unverständlich ist für Kamraner allerdings die Forderung der ÖAAB-Jugend nach einer Wahlaltersenkung: "Diese Forderung zeugt von Unwissenheit. Im Betrieb sind Jugendliche sofort mit Eintritt und unabhängig von ihrem Alter wahlberechtigt. Anders als bei Wahlen auf politischer Ebene müssen sie hier nicht auf ihren 16. Geburtstag warten." Seltsam findet Kamraner auch, einen Tag nach dem Beschluss Änderungen zu fordern. "Das ist um weit mehr als diesen einen Tag zu spät. Dass die Novellierung schon länger in Vorbereitung war, hat die ÖAAB-Jugend anscheinend verschlafen", stellt Kamraner klar.

Zu den weiteren Forderungen der offensichtlich überforderten ÖAAB-Jugend gibt der PRO-GE-Bundesjugendsekretär den Tipp "Die jungen ÖAABlerInnen sollten sich nicht nur in den Medien, sondern auch in der Praxis mit Jugendarbeit auseinandersetzen. Neben gesetzlichen Bestimmungen gibt`s auch kollektivvertragliche Regelungen, die man kennen sollte."

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