ÖVP CO Tauschitz: Manipulative Berichterstattung der Kleinen Zeitung

Irreführende Darstellung von Truskallers Aussagen im gestrigen U-Ausschuss

Klagenfurt (OTS) - Als irreführend und inkorrekt bezeichnet Clubobmann Tauschitz die heutige Berichterstattung der Kleinen Zeitung, im Zusammenhang mit Aussagen des Ex-Hypo-Kroatien Chefs Heinz Truskaller im Hinblick auf die von ihm mit LR Dr. Martinz und Dr. Haider im Okt./Nov. 2006 geführten Gespräche. "Schon seit Monaten versucht die Kleine Zeitung den Eindruck zu erwecken, Truskaller hätte versucht, die Kärntner Politik über generelle Fehlentwicklungen in der Hypo-Bank zu informieren. Das ist nicht korrekt, wie Truskaller gestern im U-Ausschuss bestätigte", erklärt Tauschitz.

Wie auf den Tonbändern des Landtagsamts nachzuhören ist, hat Truskaller ausgesagt, dass er im Gespräch mit den beiden Politikern lediglich über personelle Fehlentwicklungen in der Hypo-Kroatien, insbesondere seine Ablöse als Vorstand, informiert hat. "Truskaller schloss dezidiert aus, dass Fehlentwicklungen bei Kunden bzw. Projekten Thema der Gespräche mit Martinz und Haider gewesen sind. Genau das wird man demnächst auch im Protokoll der gestrigen Ausschuss-Sitzung nachlesen können", stellt Clubobmann Tauschitz klar. Laut Truskaller fielen die Gespräche in eine Zeit, in der bei den Geschäften der Hypo-Kroatien alles eitle Wonne war. Über welche generellen Geschäfts-Fehlentwicklungen hätte er also informieren können, fragt Tauschitz.

Auch zu den Klumpenrisiken, über welche er laut Kleiner Zeitung vom 17.11. angeblich mit Martinz und Haider gesprochen hätte, konnte Truskaller im U-Ausschuss nichts sagen. Tauschitz: "Konfrontiert mit diesen Behauptungen sagte Truskaller wörtlich, dass er über Klumpenrisiken nicht gesprochen hätte, das sei immer Thema von Dr. Schuster gewesen."

Objektiv hätte also festgestellt werden müssen, dass sich diese Gespräche zwischen Truskaller, Martinz und Haider ausschließlich um seine Abberufung und die damit, aus Sicht Truskallers, verbundene fehlerhafte Personalentwicklung drehten. "Eine objektive Berichterstattung hätte genau das feststellen müssen, auch wenn diese Fakten eben weniger spektakulär sind", hält Tauschitz abschließend fest. (Schluss)

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