Schatz zu Arbeitgebern im Handel: Schändliche Lohndrückerei ist unmoralisch

Grüne fordern 1.300,- Euro Mindestlohn per Gesetz

Wien (OTS) - "Es ist schändlich, dass die Arbeitgeber im Handel nicht bereit sind, für Vollzeitarbeit einen existenzsichernden Lohn zu zahlen. Große Konzerne wie REWE steigern ihre Umsätze jährlich um über 10% und bejubeln den Unternehmenserfolg, doch die MitarbeiterInnen haben davon ncihts. VerkäuferInnen wird zugemutet, sich mit 950,- Euro/Monat durchs leben zu schlagen. Das ist im höchsten Maße unmoralisch!" erklärt Birgit Schatz, Arbeitnehmerinnensprecherin der Grünen und zeigt sich entsetzt über die Lohndrückerei bei den aktuellen KV-Verhandlungen.

"Die Politik darf diesem hemmungslosen Treiben der Großkonzerne nicht länger zuschauen. VerkäuferInnen werden ausgebeutet, leben mit ihren Kindern in Armut und die Gewinne der arbeitgebenden Unternehmen wachsen und wachsen. Im Sinne der aktiven Armutsbekämpfung muss hier politisch eingegriffen werden. Ein gesetzlicher Mindestlohn ist die einzige Möglichkeit, Arbeitgeber wie diese großen Handelskonzernen dazu zu bringen, Löhne zu bezahlen, von denen man leben kann," so die Abgeordnete.

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