Karas: Binnenmarkt macht Nettozahler zu Nettogewinnern der EU

Single Market Act rasch umsetzen - Lob an Monti und Barnier

Brüssel, 18. November 2010 (OTS) "Der Single Market Act, die neue EU-Strategie zur Weiterentwicklung des europäischen Binnenmarktes, ist das größte Projekt Europas nach der Einführung des Euro und der EU-Erweiterung. Es ist ein in sich geschlossenes Arbeitsprogramm und die kompakteste Antwort auf die Krise und die Globalisierung. EU-Kommissar Barnier hat gute Arbeit geleistet, Kommissionspräsident Barroso muss den Single Market Act jetzt zu seiner Sache machen und rasch in Angriff nehmen", so heute EVP-Vizepräsident Mag. Othmar Karas in seinem Referat bei der Tagung von Confrontations Europe mit den beiden Binnenmarktexperten Michel Barnier und Mario Monti in Brüssel. "Der Binnenmarkt ist nicht fertig, macht aber heute schon alle Nettozahler, wie Deutschland und Österreich, zu klaren Nettogewinnern der EU", stellte Karas klar. ****

Mit 50 prioritären Aktionen will Europa bis Ende 2012 zur Wiederbelebung des Binnenmarktes nachhaltig beitragen. "Um die Vorteile des Binnenmarkts für die Unionsbürger greifbarer zu machen, sieht die Strategie beispielsweise Initiativen zu Basisbankdienstleistungen, der gegenseitigen Anerkennung von Berufsqualifikationen, Zugang zu Breitband-Internet für alle Bürger oder eine Änderung der Verordnung über Fluggastrechte und Maßnahmen zur Stärkung der Solidarität vor. Für Familienbetriebe soll insbesondere ein verbesserten Zugang zu Kapital erreicht werden", so Karas.

"Der Binnenmarkt muss zum Heimatmarkt von 500 Millionen Menschen werden, weil er unser Potential für Wachstum, Beschäftigung und Wettbewerbsfähigkeit ist. Wir benötigen mehr Dynamik, Entschlossenheit, Mut und europäische Gesinnung, um alle Maßnahmen umsetzen zu können", forderte Karas. Viele Schätze seien noch zu heben. "Das Potential nützen heißt dem Binnenmarkt die Fesseln nehmen, Protektionismus und Nationalismen überwinden, die EU als Kontinent begreifen wollen. Der Single Market Act ist auch das wichtigste Instrument für die notwendige Weiterentwicklung für die europäische Integration", so Karas abschließend.

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