ÖH: Änderungen im Familien-Sparpaket ungenügend

Beihilfe bis 26 muss bleiben

Wien (OTS) - Die Änderungen im Familien-Sparpaket, die die Zeitung "Österreich" in ihrer heutigen Ausgabe ankündigt, sind für die Österreichische HochschülerInnenschaft nicht mehr als eine Beruhigungspille: "Sollte die Information stimmen, dass die Einsparungen um ein Jahr verschoben werden sollen ist das der Versuch, dem Budget 2011 einen sozialen Anstrich zu verpassen -grundsätzlich bleibt nämlich die größte Belastung, die Streichung der Bezugsdauer von 26 auf 24, weiterhin als existenzgefährdende Drohung gegen Studierende aufrecht", meint Thomas Wallerberger vom ÖH Vorsitzteam.

"Die Bundesregierung scheint langsam zu begreifen, dass die Einsparungen im Familienbereich bestimmte Gruppen unausgewogen hart treffen. Wer sonst muss 2.700 Euro jährlich zur Budgetkonsolidierung beisteuern?" fragt sich Mirijam Müller, ÖH Generalsekretärin der ÖH Bundesvertretung.

"Der Aufschrei der Zivilgesellschaft von Studierenden bis Gewerkschaften lässt sich mit kosmetischen Änderungen nicht kaschieren. Mitterlehner und Co müssen Courage zeigen und sich eingestehen, dass sie im Loipersdorf-Budget gravierende Fehler gemacht haben. Die Plattform www.zukunftsbudget.at wird sie bei der Großdemonstration am 27. November in Wien genau darauf weiter aufmerksam machen", so Sigrid Maurer vom Vorsitzteam der ÖH Bundesvertretung.

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