Neun Egos - und alles steht (Kommentar Daniela Gross)

Klagenfurt (OTS) - Die Spitäler, die Pflege, der Jugendschutz:
Überall haben wir neun Regenten. Aber nicht überall ist die Länderkompetenz auch gleich gerne gesehen. Das soll mal einer verstehen. Während der Großteil der Österreicher denkt, dass die Länder bei der Spitalsreform auf der Bremse stehen und hier nichts weitergeht weil alle neun Länderchefs ihren Einfluss behalten wollen, rufen Herr und Frau Österreicher (laut einer Oktober-Umfrage) bei der Bildung wiederum nach einer Verländerung. Ohne daran zu denken, dass die Schule und damit die Zukunft unserer Kinder im Machtspiel aufgerieben werden könnte.
Ähnlich steht es um die Gesundheitspolitik. Im Konflikt zwischen Macht und Machbarkeit ist sie zum Stillstand verdonnert, weil sich neun Länderchefs mit Wien matchen. Schade. Eigentlich sollte uns die Zukunft mehr wert sein als neun Egos zur Potenz.

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