Spindelegger: "Willkür gegen Aung San Suu Kyi muss nun ein Ende haben"

Außenminister zur Beendigung des Hausarrestes der Oppositionspolitikerin

Wien (OTS) - "Die Beendigung des Hausarrests ist ein erster
Schritt. Der nächste Schritt muss nun die volle Anerkennung aller politischen Rechte von Aung San Suu Kiy sein", stellte Außenminister Michael Spindelegger in Reaktion auf das Auslaufen des Hausarrests der Oppositionspolitikerin und Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi klar.

"Es wäre dem Regime in Myanmar gut angestanden, die Oppositionspolitikerin schon vor den Wahlen freizulassen und ihr die volle Teilnahme an diesen Wahlen zu ermöglichen. Die Willkür und politische Repression gegen die burmesische Oppositionspolitikerin, die seit Jahren ihrer grundlegendsten Rechte beraubt wird, muss nun endgültig ein Ende haben", betonte Spindelegger.

Der Außenminister erinnerte daran, dass der UNO-Sicherheitsrat bereits wiederholt die Regierung von Myanmar aufgefordert hat, alle politischen Gefangenen frei zu lassen und in einen ernsthaften Dialog mit Aung San Suu Kyi einzutreten. "Es geht nicht nur um eine mutige Kämpferin für Freiheit und Demokratie, es geht auch um die bessere Zukunft des Landes", so Spindelegger abschließend.

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