FPÖ-Kickl: Rot-Grün wird genauso scheitern wie Van der Bellen

Wien (OTS) - Van der Bellen habe einmal mehr die interne Zerstrittenheit bei den Wiener Grünen bestätigt und eine peinliche und demütigende Selbstkritik-Performance, wie seinerzeit bei maoistischen Parteitagen üblich, abgeliefert, kommentierte der freiheitliche Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl die Aussagen des gescheiterten Ex-Bundeschefs der Grünen, in der Ö1-Radioreihe "Im Journal zu Gast". "Eines ist klar: Rot-Grün wird genauso scheitern wie Van der Bellen selbst", so Kickl.

"Jetzt hat der von den Grünen Wählern - via Vorzugsstimmen - auf Platz Eins katapultierte Van der Bellen am eigenen Leib erfahren müssen, wie ernst man in seiner Fraktion demokratische Entscheidungen nimmt", sagte Kickl. Statt des Postens eines Stadtrates zu bekleiden, sei er zum Sonderbeauftragten der Stadt, für Universitäts-und Wissenschaftsangelegenheiten degradiert worden, was in etwa der Wertigkeit eines "Kommandant Scheinflughafen" entspreche, so Kickl.

Schlimm genug, dass er für diesen "Traumjob" auch noch "entsprechende Infrastruktur" beim Wiener Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds, WWTF, auf Steuerzahlerkosten zur Verfügung gestellt bekomme, so Kickl, der schon gespannt ist, wie sich der Herr Sonderbeauftragte mit dem früheren ÖVP-Vizebürgermeister Bernhard Görg, der dort als Vizepräsident sein Politgnadenbrot erhält, vertragen werde. Habe doch Van der Bellen bereits im Vorfeld angekündigt, dass er sich nicht als Untergebener von Görg sehe, sondern direkt bei Häupl "angedockt" sei. Also Untergebener von Häupl, so Kickl, der dem einzigen internen Wahlsieger der Grünen herzlich zu dieser "Beförderung" gratulierte.

Trotzdem habe Van der Bellen das autofahrerfeindliche Grün-Programm für Wien verteidigen müssen, obwohl es ihm hörbar unangenehm gewesen sei, so Kickl, der sich von Van der Bellen mehr Selbstachtung erwartet hätte. Zum Stimmenfang sei Van der Bellen den Stadtgrünen gut genug gewesen, jetzt seien sie froh darüber, ihn in die Bedeutungslosigkeit entsorgt zu haben und ließen ihn selbst darüber auch noch jubeln, kommentierte Kickl das mehr als eigenartige Verhältnis der Grünen zur Demokratie.

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