Scheele zum Weltdiabetestag: Diabetes als lebensgefährliche Krankheit ernst nehmen

Regelmäßige Bewegung und bewusste Ernährung wirken präventiv

St. Pölten (OTS/SPI) - Diabetes hat sich in den letzten Jahren zu einer der am weitesten verbreiteten Zivilisationskrankheiten unserer Gesellschaft entwickelt. Weltweit wird die Anzahl der Betroffenen des "Diabetes mellitus Typ 2" auf rund 150 Millionen Menschen geschätzt. In Österreich sind es zumindest 350.000 diagnostizierte Fälle, wobei die Dunkelziffer als weitaus höher angenommen werden kann.

Diabetes tut nicht weh. Trotzdem darf man diese Krankheit, so die niederösterreichische Gesundheitslandesrätin Mag.a Karin Scheele, nicht auf die leichte Schulter nehmen: "Diabetes ist eine lebensgefährliche Krankheit, die leider in unserer Gesellschaft zu wenig ernst genommen wird. Die ersten Symptome werden ignoriert und es erfahren viele Menschen erst von ihrer Erkrankung, wenn eine der Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall oder Nierenversagen eingetreten ist." 75 Prozent aller DiabetikerInnen erleiden in ihrem Leben einen Herzinfarkt. Für Landesrätin Scheele besonders dramatisch: "Bei Diabetes mellitus kann man nicht von einer Alterserkrankung sprechen. Wir beobachten, dass die Patientinnen und Patienten zunehmend jünger werden. Noch vor zehn Jahren wurde Diabetes vorwiegend bei 50 bis 60-Jährigen diagnostiziert, heute trifft es bereits sehr viele 40-Jährige."

Neben einer hohen erblichen Veranlagung spielen vor allem Lebensgewohnheiten, mangelnde körperliche Aktivität und Übergewicht eine große Rolle. Die Wahrscheinlichkeit an Typ 2 Diabetes zu erkranken verzehnfacht sich für übergewichtige Menschen. Zu den weiteren Risikofaktoren zählen Bewegungsmangel, Stress und Rauchen.

Diabetes ist eine lebensbegleitende Krankheit. Betroffene sind gezwungen, ihr Leben und viele Gewohnheiten von heute auf morgen komplett umzustellen. Gesunde Ernährung, ausreichend Bewegung und vor allem eine ständige Kontrolle des eigenen Körpers sind vom Zeitpunkt der Diagnose an unablässig. In diesem Sinne erfordert die erfolgreiche Behandlung von Diabetes ohne Folgeschäden ein hohes Maß an Disziplin der PatientInnen. Ein Bewusstsein für den eigenen Körper, das sich Gesundheitslandesrätin Karin Scheele verstärkt auch als Prävention bei gesunden Menschen wünschen würde: "Durch regelmäßige Bewegung und gesundheitsbewusste Ernährung lassen sich viele Krankheiten vermeiden und Krankheitsverläufe positiv beeinflussen. Es muss auch nicht das teure Fitnesscenter sein, kostengünstigere und zeitsparendere Aktivitäten gibt es genug. Schon ein täglicher Spaziergang von nur 3000 Schritten, der Verzicht auf Lifte und Rolltreppen oder das Ersetzen süßer Getränke durch ein Glas Wasser und ungesüßten Tee haben bereits positive Auswirkungen auf unseren Körper." Anlässlich des Weltdiabetestages am 14. November empfiehlt LR Scheele eine Selbstreflektion über den eigenen Lebenswandel, Gewohnheiten und Verhaltensmuster. "Ich bin mir sicher", so Scheele abschließend, "jeder und jede findet genug Potential zur Verbesserung der Gesundheit. Ich werde es tun, schließlich geht es um Leben und Tod."
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