BZÖ-Haubner fordert "Garantie für Familien" von neuer Familienstaatssekretärin

Forderungen von "SOS-Familie" umsetzen

Wien (OTS) - Die stellvertretende Bündnisobfrau und Familiensprecherin des BZÖ, Ursula Haubner, verlangt heute von der designierten Familienstaatssekretärin Verena Remler eine "Garantie für Familien". "Die neue Staatssekretärin muss als Verantwortliche dafür sorgen, dass die ungerechten Kürzungen bei den Familien zurückgenommen und die Forderungen der Bürgerinitiative "SOS-Familie" (www.sosfamilie.at) umgesetzt werden", so Haubner.

"Die Familien werden von Rot und Schwarz belogen und betrogen. Die ÖVP hat als Familienpartei abgedankt, die neue Staatssekretärin steht vor einem Scherbenhaufen in der Familienpolitik", so Haubner, die ja selbst Familienstaatssekretärin und Familienministerin war. Die BZÖ-Familiensprecherin betonte, dass die Familien die Leistungsträger der Gesellschaft und keine Almosenempfänger seien. "Daher ist Widerstand und Protest gegen diese rot-schwarzen Einsparungen bei den Familien reine Notwehr. Staatssekretärin Remler muss sich gegen die Kürzungen einsetzen und den Erhalt der Familienleistungen auch als Bedingung für ihren Amtsantritt stellen. Als Praktikerin aus dem Familienbereich muss ihr einfach bewusst sein, welche katastrophalen Auswirkungen der ÖVP-SPÖ Kahlschlag auf die Familien haben wird."

Es brauche einen Schulterschluss über die Parteigrenzen hinweg, um diesen Gruselvorschlag von SPÖ und ÖVP abzuwenden. Haubner verlangt die Umsetzung der Forderungen des Vereins Familienzukunft Österreich der mit Unterstützung des BZÖ die Bürgerinitiative "SOS-Familie" gestartet hat und bis jetzt weit über tausend Unterstützer erlangen konnte. "SOS-Familie fordert die Beibehaltung der Familienbeihilfe bis zum 26. Lebensjahr, die Beibehaltung der vollständigen 13. Familienbeihilfe, keine Abschaffung des Mehrkindzuschlages, keine Abschaffung des Alleinverdienerabsetzbetrages für Eltern, keine Verschlechterungen beim Pflegegeld sowie die Wertsicherung der Familienleistungen.

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