"profil": Hannes Androsch: "Weg mit den Biennalesprüngen bei Beamten"

Ex-Finanzminister kritisiert den Budgetentwurf der Regierung

Wien (OTS) - In einem Interview in der Montag erscheinenden
Ausgabe des Nachrichtenmagazins "profil" fordert Ex-Finanzminister Hannes Androsch ein Ende der Biennalesprünge bei Beamten. Dadurch würden ältere Mitarbeiter so teuer, dass sie frühzeitig in die Pension abgedrängt würden. Die Kosten dafür würden dem Bundesbudget aufgelastet.

Kritik übt Androsch im Interview mit "profil" auch an der Regierung. Diese habe mit ihrem Budgetentwurf den Kopf in den Sand gesteckt. Missbräuche wie etwa der "Unfug" der Hacklerregelung seien nicht beseitigt worden. Unverständlich ist dem früheren Politiker auch, dass ein Teil der Einnahmen aus der Bankenabgabe den Ländern zur Verfügung gestellt werde. Die Regierung handle damit wie ein Bauer, der "das Saatgut der nächsten Generation aufesse", so Androsch.

Androsch, der an den Vorbereitungen für ein Bildungs-Volksbegehren arbeitet, ist nicht prinzipiell gegen Studiengebühren. Allerdings müssten diese mit einem großzügigen Stipendiensystem verbunden sein.

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